Schadensbegrenzung
VW will sparen

Der Absatz von Europas größtem Autobauer schwächelt, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Nun zieht der Konzern Konsequenzen. An der Spitze soll jedoch alles beim Alten bleiben.
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WolfsburgDer Volkswagen-Konzern sieht sich angesichts eines sinkenden Absatzes in Westeuropa zu Einsparungen gezwungen. „Wir schnallen den Gürtel auf der Kostenseite enger“, sagte der Finanzchef des Wolfsburger Autobauers, Hans Dieter Pötsch, der „Börsen-Zeitung“. Es werde an den internen Abläufen und Strukturen gearbeitet. „Und wir reduzieren und verschieben Investitionen, soweit sie nicht produktbezogen sind“, fügte Pötsch hinzu.

Am Jahresziel will VW dagegen festhalten. „Wir wollen die Auslieferungen in diesem Jahr steigern und ein operatives Ergebnis des Konzerns auf dem sehr guten Niveau des Vorjahres schaffen“, betonte der Manager. 2012 hatte VW ein operatives Ergebnis von 11,5 Milliarden Euro erzielt.

Spekulationen über einen Personalwechsel in der Konzernführung wies VW am Freitag zurück. Der 76-jährige Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch sei bei bester Gesundheit und werde noch lange im Amt bleiben, ebenso wie der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn, erklärte das Unternehmen. Auch Pötsch betonte, er habe keine Ambitionen auf einen Wechsel an die Konzernspitze: „Diese Frage stellt sich nicht. Der Volkswagen-Konzern wird von Martin Winterkorn exzellent geführt.“

Der Bericht kam nur zwei Tage nach einem verheerenden Ergebnis auf dem US-Automarkt. Während alle anderen Hersteller im teils zweistelligen Prozentbereich zulegen konnten, ging der Absatz von Europas größten Autobauer zurück. Übers Jahr gesehen waren es 1,3 Prozent. Auch im kriselnden Südeuropa schwächelt VW stark. In Deutschland brachen die Verkäufe im August gar um 17 Prozent ein.

Michaël Jarjour
Michaël Jarjour
Handelsblatt / Freier Journalist
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Schadensbegrenzung: VW will sparen"

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  • @ Vicario/Technologieträger
    Ihr beiden Kampfhähne ... nur zur Info.
    Der VW Konzern ist 2018 der weltweit größte Automobil Produzent.
    Die VWler verstehen ihren Job. Die fleissigsten Werker weltweit!

  • @ Der_Technologietraeger

    Zitat : Der Strom wird in die Steckdose transportiert ... nicht deponiert.

    - Bei den GRUENEN wird der Strom in die Steckdose deponiert….weil die Stromrechnung bei denen nicht vom Wind und Sonne verschickt werden, sondern von den Stadtwerken !

    Die Stadtwerke transportieren den Strom…….( und mit einem Elektronikstudium auf dem Rücken weiß ich das…..das musst Du mir jetzt glauben )…….!

    Um diese Logik der GRUENEN Chaoten zu kapieren, reicht ein Maschinenbaustudium nicht….! Hier muss man auch noch seinen gesunden Menschenverstand einsetzen !

    Aber nochmals zu den Autos………VW wird in paar Jahren wieder um eine Abwrackpraemie betteln ……!

  • @ Vicario
    Jetzt mach dich mal locker. Denk an deine Pensionärs Pumpe!
    Schwachkopf ... ist eine Beleidigung u. hat nichts mit dem Thema zu tun.
    Der Strom wird in die Steckdose transportiert ... nicht deponiert.
    CO2 = Verbrauch.
    Bin kein Ökofetischist ... eher das Gegenteil.
    Bin auch kein VW Mitarbeiter.
    Wie du siehst, liegst du überall daneben. Deine arme Frau, die hats vermutlich schwer.

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