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Schadensersatz: BP fordert 20 Milliarden Dollar von Halliburton

Nach der schwersten Ölpest in der US-Geschichte, laufen bereits mehrere Klagen. BP und der US-Konzern Halliburton streiten sich darüber, wer an der Katastrophe die Hauptschuld trägt. BP will jetzt 20 Milliarden Dollar.

WashingtonFast zwei Jahre nach der schweren Ölpest im Golf von Mexiko hat der britische Ölmulti BP seinen damaligen US-Partner Halliburton erneut auf Schadensersatz verklagt. BP verlange von dem Ölfeld-Dienstleister eine Entschädigung für die Beseitigung der Umweltschäden, entgangene Gewinne und alle anderen Kosten im Zusammenhang mit der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“, wie aus der am Montag eingereichten Klageschrift hervorgeht. Eine konkrete Zahl wollte ein BP-Sprecher nicht nennen, sagte aber, dass die Gerichtsdokumente für sich sprechen würden.

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Die Finanzagentur Bloomberg hatte zuvor den Umfang der Klage auf 20 Milliarden Dollar beziffert. Laut BP-Internetseite kostete die Beseitigung des Öl-Lecks und die Reinigung der Küsten den Konzern bislang 14 Milliarden Dollar. Weitere 20 Milliarden stellte BP für Schadensersatzforderungen und Renaturierungsmaßnahmen zurück. Halliburton war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Unternehmen lieferte unter anderem den Zement zur Abdichtung des Bohrlochs.

BP hatte bereits im vergangenen Jahr Schadensersatzklagen gegen Halliburton und den Bohrinsel-Betreiber Transocean eingereicht. Die beiden Geschäftspartner wehrten sich mit Gegenklagen. Die Bohrinsel war im April 2010 explodiert. Dabei starben elf Arbeiter. Fast 90 Tage floss Öl ins Meer, insgesamt mehr als vier Millionen Barrel. Der Unfall wurde zu einer der größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

  • 03.01.2012, 10:26 UhrAnonymer Benutzer: Moika

    Eigentlich hackt doch eine Krähe der anderen kein Auge aus...

    Aber wenn es um so viel Geld geht, werden selbst die Krähen schwach...

  • 03.01.2012, 09:05 UhrAnonymer Benutzer: svebes

    grösste Umweltkatastrophe überhaupt für die Natur. Die US-"Manager" haben diese aus reiner Profitgier verursacht, ohne Rücksicht auf Verluste.

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