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05.01.2009 
Übernahme

Schaeffler reicht Conti-Aktien weiter

Der fränkische Autozulieferer Schaeffler hat erneut Aktien von Continental an eine seiner Banken weitergereicht. Das Frankfurter Bankhaus Metzler hält nun 3,99 Prozent der Conti-Aktien, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht.

HB HANNOVER. Am Freitag hatte Continental mitgeteilt, dass die Kölner Bank Sal. Oppenheim Ende Dezember knapp 5,5 Prozent der Stimmrechte hielt.

Schaeffler will in den kommenden Tagen die Übernahme des Autozulieferers aus Hannover abschließen. Conti-Aktionäre, die ihre Papiere im Zuge des Übernahmeangebots eingereicht haben, sollen am Donnerstag ihr Geld erhalten. Nach Abschluss der Offerte käme Schaeffler auf rund 90 Prozent der Continental-Aktien - deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Weil jedoch eine Investorenvereinbarung den Schaeffler-Anteil bis August 2012 auf 49,99 Prozent bei Conti begrenzt, muss Schaeffler die überschüssigen rund 40 Prozent der Conti-Aktien an seine Banken weiterreichen. Knapp ein Viertel davon ist das Unternehmen nun bereits losgeworden.

Die Institute suchen nach Investoren, die ihnen die Papiere abkaufen könnten. Attraktive Offerten für die Pakete sind aber angesichts des Aktienkurses von knapp 31 Euro nicht in Sicht. Schaeffler hatte den Conti-Aktionären 75 Euro je Anteilsschein geboten, teilweise aber auch billiger am Markt gekauft.

Die an Metzler und Sal. Oppenheim weitergereichten Aktien hatte Schaeffler außerhalb des Angebots gekauft. Von diesen hält das fränkische Unternehmen nun noch 15,2 Prozent.

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