Scheidender Chef geht von Plus 20 Prozent aus
Freightliner erwartet hohes Absatzplus

Der scheidende Chef von Freightliner, der US-LKW-Sparte von Daimler-Chrysler, erwartet in den kommenden 15 bis 18 Monaten ein Absatzplus bei dem Unternehmen von 20 Prozent.

HB PORTLAND. Freightliner habe im ersten Quartal 2005 den Umsatz in der Gruppe auf 3,7 Milliarden Dollar von 2,7 Milliarden im Vorjahreszeitraum gesteigert, sagte Rainer Schmückle, der am Freitag in Stuttgart seinen neuen Job als Leiter des Tagesgeschäfts bei Mercedes antritt, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die Produktion sei um ein Drittel auf 48 300 LKW erhöht worden. Zur Freightliner-Gruppe gehören die Marken Freightliner, Western Star und Sterling sowie der Motorenbauer Detroit Diesel.

Seinem Nachfolger Chris Patterson, dem Marketingchef von Freightliner, hinterlässt Schmückle eine ehrgeizige Aufgabenliste: Bis 2007 soll er eine neue Generation von Schwerlastern auf die Räder stellen, den Anteil an LKW mit firmeneigenen Mercedes- oder Detroit-Diesel-Motoren erhöhen und bei mittleren LKW bis 16 Tonnen Gesamtgewicht den bisherigen Marktführer Navistar ablösen.

Schmückle hatte den größten LKW-Hersteller der USA in den vergangenen Jahren von der Sanierung zu Rekordgewinnen geführt. Jetzt soll er auf dem neuen Posten des Chief Operating Officers Mercedes-Chef Eckhard Cordes helfen, die schleudernde Nobelmarke wieder auf Kurs zu bringen.

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