Schering-Übernahme
Bayer treibt Finanzierung voran

Der Leverkusener Bayer-Konzern ist bei der Finanzierung der geplanten Übernahme von Schering einen weiteren Schritt vorangekommen. Ein für den Zukauf nötiger Konsortialkredit in Höhe von sieben Milliarden Euro sei inzwischen mit den Banken unter Dach und Fach gebracht worden.

HB FRANKFURT. Dies teilte Bayer am Donnerstag mit. An dem Konsortialkredit beteiligten sich insgesamt elf Geldhäuser. Für die Akquisition plant Bayer zudem einen Überbrückungskredit in gleicher Höhe. Beide Kredite will der Konzern zusammen mit der Citigroup und der Credit Suisse auf den Weg bringen.

Den Überbrückungskredit will Bayer unter anderem durch die Begebung neuer Anleihen umschulden. Drei Anleihen seien vorgesehen: eine dreijährige Euroanleihe mit variablem Zinssatz, eine siebenjährige Euroanleihe mit festem Zinssatz sowie eine zwölfjährige Sterlinganleihe ebenfalls mit Festzinssatz. Die Bonds sollen in den kommenden Tagen begeben werden, zuvor sollen bei einer so genannten Roadshow Investoren dafür gewonnen werden. Bayer hatte durch die Begebung einer Pflichtwandelanleihe bereits etwa 2,3 Milliarden Euro eingenommen.

Zusätzlich zu den Krediten wollen die Leverkusener die geplante 16,5 Milliarden Euro teure Akquisition von Schering mit eigenen Barmitteln von drei Milliarden Euro finanzieren.

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