Industrie
Schering wehrt sich gegen Übernahme-Spekulationen

Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering AG will trotz der Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch den Schweizer Pharmariesen Novartis AG weiterhin unabhängig bleiben.

dpa-afx BERLIN. Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering AG will trotz der Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch den Schweizer Pharmariesen Novartis AG weiterhin unabhängig bleiben. "Ich konzentriere mich darauf, dass Schering weiter erfolgreich ist", sagte der Schering-Vorstandsvorsitzende Hubertus Erlen der "Welt am Sonntag". "Wertsteigerung ist der beste Schutz vor einer Übernahme. Das ist der beste Garant dafür, unabhängig zu bleiben." Erlen bekräftigte, dass Schering selbst weitere Zukäufe plane.

Zu den immer wieder kehrenden Gerüchten über eine mögliche Übernahme durch Novartis sagte Erlen: "Spekulationen kommentiere ich grundsätzlich nicht." Schering wolle primär aus eigener Kraft wachsen. "Zusätzlich setzen wir auf externes Wachstum und sind an Akquisitionen interessiert." Es gebe zur Zeit "eine Reihe von Akquisitionsoptionen". Bei einem Umsatz von 2,55 Mrd. Euro hatte Schering im ersten Halbjahr 2005 rund 466 Mill. operativen Gewinn gemacht./

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