Schienenkonzern VTG Russland-Krise bremst das Geschäft

Der Schienenkonzern VTG bleibt hinter den Erwartungen zurück. Grund dafür sind vor allem die politischen Spannungen in Russland und der Ukraine. Der Zusammenschluss mit Kühne+Nagel konnte die Hoffnungen nicht erfüllen.
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Die Russland-Krise belastet das Geschäft des Schienenlogistik-Konzerns VTG.
VTG-Waggon

Die Russland-Krise belastet das Geschäft des Schienenlogistik-Konzerns VTG.

FrankfurtDie Russland-Krise bremst das Geschäft des Schienenlogistik-Konzerns VTG. Das Gemeinschaftsunternehmen mit dem Schweizer Transportriesen Kühne+Nagel sei im vergangenen Jahr hinter den Erwartungen zurückgeblieben, teilte VTG am Dienstag mit. Grund seien vor allem die politischen Spannungen in Russland und der Ukraine, durch die der Schienenverkehr dort nahezu zum Erliegen gekommen sei. Zusätzlich seien Sanierungskosten angefallen.

In der Sparte Schienenlogistik wies VTG deshalb 2014 trotz eines Umsatzanstiegs einen operativen Verlust (Ebitda) von 200.000 Euro aus. 2013 stand noch ein Betriebsgewinn von 3,8 Millionen Euro in den Büchern. Dank Zuwächsen in der Waggonvermietung erzielte VTG im Konzern dennoch einen Gewinn von 18,8 Millionen Euro, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

VTG hatte 2013 mit Kühne+Nagel das Gemeinschaftsunternehmen VTG Rail Logistics gegründet. Von dem Zusammenschluss erhoffte sich Vorstandschef Heiko Fischer eine Belebung der Geschäfte vor allem in Russland und der Balkanregion.

Fischer bekräftigte das Ziel, in diesem Jahr einen Konzernumsatz zwischen 1,0 und 1,1 Milliarden Euro (2014: 818,3 Millionen Euro) sowie ein Ebitda von 325 bis 350 Millionen Euro (2014: 191 Millionen Euro) zu erwirtschaften. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,45 Euro je Aktie erhalten.

  • rtr
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