Schienenverkehr
Bahn zufrieden mit Tochter Arriva

Die Deutsche Bahn ist ein Jahr nach der Übernahme zufrieden mit der Entwicklung ihrer internationalen Nahverkehrstochter Arriva. Vorstand Homburger sieht in Europa weitere Wachstumschancen.
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BonnEin Jahr nach Übernahme des Bus- und Bahnbetreibers Arriva hat sich die Deutsche Bahn zufrieden zur Geschäftsentwicklung geäußert. „Wir bewegen uns im Rahmen unserer Planungen“, sagte der Vorstand Personenverkehr der Bahn, Ulrich Homburg, am Mittwoch am Rande des Verkehrskongresses „Traffic Talks“ in Bonn. Nach einem Umsatz von gut drei Milliarden Euro im Jahr 2010 lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bei 1,63 Milliarden Euro.

Arriva ist die internationale Nahverkehrstochter der Bahn und in zwölf europäischen Ländern aktiv. Sie betreibt Busse, Eisen- und Straßenbahnen. Homburg sieht in Europa noch gute Wachstumsmöglichkeiten für Arriva. Zu konkreten Vorhaben äußerte er sich nicht. Es gebe viele Märkte, die noch nicht voll liberalisiert seien. Das werde sich aber langfristig, also in zehn bis 15 Jahren, ändern. Homburg erwartet, dass es in Europa auf Dauer zwar eine Fülle von Verkehrsanbietern geben wird. Auf internationaler Ebene aber werden nach seiner Einschätzung nur vier bis fünf übrig bleiben.

Arriva zählt derzeit mehr als 47.500 Beschäftigte. In zwölf Staaten unterhält die Firma 16.150 Busse, 606 Züge und 126 Straßenbahnen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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