Schimpfen, Vorpreschen, Dementieren So reagieren die Autobauer auf die Kartellvorwürfe

Alles Spekulation – das waren die ersten Statements von VW, Daimler und BMW zu den Kartellvorwürfen. Mittlerweile trauen sich die Autobauer gegenseitig nicht mehr über den Weg – und in Wolfsburg regiert das Chaos.
Update: 25.07.2017 - 19:25 Uhr 13 Kommentare

Zehntausende Klagen gegen Autokonzerne erwartet

Zehntausende Klagen gegen Autokonzerne erwartet

DüsseldorfZumindest in einem Punkt sind sich die großen Autobauer derzeit einig: Die Kartellvorwürfe sind Thema in den Aufsichtsräten des VW-Konzerns und von Daimler – also jenen Gremien, die sicherstellen sollen, dass sich die Manager im Vorstand an Recht und Gesetz halten. Der Aufsichtsrat von Daimler tagt am Mittwoch. Die Sitzung steht seit langem fest, doch die Agenda wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters um die Kartellvorwürfe ergänzt. VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch trommelt seine Aufseher-Kollegen zu einer eigens anberaumten Dringlichkeitssitzung zusammen, ebenfalls am Mittwoch. Wie der Aufsichtsrat von BMW reagiert, ist noch nicht bekannt. Doch auch dort können die Aufseher wohl kaum über das Thema hinweggehen.

Mittlerweile trauen sich die Autokonzerne kaum mehr über den Weg: Wie die „Süddeutsche Zeitung“ meldet, hat BMW Gespräche mit Daimler über neue Kooperationen ausgesetzt. Der Münchener Autobauer reagiert damit auf die Kartellvorwürfe, die Daimler mit einem Kronzeugen-Antrag bei der EU-Kommission losgetreten hatte. Die Selbstanzeige sorgt laut „SZ“ für Frust bei BMW: „Das Vertrauen ist total beschädigt“, zitiert die Zeitung aus Industriekreisen. Man befinde sich nun „mitten in einem Tsunami“. Demnach verzögern sich durch den Streit auch Kooperationen beim Aufbau eines Tankstellennetzes für Elektrofahrzeuge und beim Car-Sharing.

Als erste Reaktion auf die Kartellvorwürfe, über die der „Spiegel“ zuerst berichtete, hatte alle drei deutschen Autobauer in seltener Eintracht verlauten lassen, zu Spekulationen äußere man sich nicht. Doch mittlerweile zeichnen sich ganz unterschiedliche Methoden ab, mit den Vorwürfen umzugehen. Während der eine schimpft, prescht der andere vor – und der dritte weiß von nichts. Die nun kursierenden öffentlichen Reaktionen in der Krise geben einen seltenen Einblick in das Innenleben der Konzerne.

Bei dem ohnehin gebeutelten VW-Konzern mit seinen zwölf Marken liegen die Nerven ganz offenbar blank: Über Zeitungsinterviews beschuldigen sich die Verantwortlichen gegenseitig. „Ich war weder über die Arbeitskreise noch über die Selbstanzeige des VW-Konzerns informiert“, sagte ein Aufsichtsrat dem Handelsblatt. „Die Vorwürfe machen mich fassungslos. Sollten sie sich bewahrheiten, muss es personelle Konsequenzen geben.“

Als einer der Ersten wagte sich Porsche-Betriebsrat Uwe Hück aus der Deckung der Anonymität und eröffnete den Reigen der öffentlichen Schuldzuweisungen: „Ich werde es nicht zulassen, dass Porsche durch Tricksereien von Audi in Gefahr gerät“, sagte der oberste Belegschaftsvertreter des Stuttgarter Sport- und Geländewagenbauers der „Bild am Sonntag“. „Eigentlich muss der Audi-Aufsichtsrat die Vorstände freistellen.“ Der Grund für Hübners Frust: Audi lieferte die 3,0-Liter-Dieselantriebe, deren Betrieb zumindest in den USA nicht vorschriftsgemäß war, auch an Porsche und VW. Dies seien „kranke Motoren“ gewesen, sagte Hück: „Wir fühlen uns von Audi betrogen.“ Er könne nun „diese ganzen Lügen nicht mehr ertragen“.

VW-Chef Matthias Müller konnte die Verbalattacken nicht unkommentiert stehen lassen – und teilte via „Heilbronner Stimme“ ebenfalls aus: „Der Aufsichtsrat muss ganz sicher nicht belehrt werden, wie er seine Arbeit zu tun hat", sagte er. Hücks Äußerungen seien „alles andere als hilfreich“. Für Christian Scherg, Experte für Krisenkommunikation bei der Düsseldorfer Agentur Revolvermänner, ist dieser öffentliche Schlagabtausch Ausdruck eines Kontrollverlusts innerhalb des VW-Konzerns. „Dass interne Kommunikation nach draußen dringt oder sich Vorstand und Betriebsrat öffentlich angreifen, ist so natürlich in keiner Weise gewünscht“, sagt er. Eigentlich müssten alle Beteiligten Geschlossenheit demonstrieren, um den Reputationsschaden nicht noch zu verstärken. „Im Krisenfall haben wir es aber oft auch mit irrationalem Handeln zu tun. Schließlich haben manche Mitarbeiter auch Angst um ihren Job“, so Scherg.

Während sich der VW-Konzern intern zerfleischt, prescht Daimler vor: Über anonyme Quellen wurde lanciert, dass Daimler bei seiner Selbstanzeige VW möglicherweise zuvor gekommen ist. Offiziell bestätigt haben das die Wettbewerbsbehörden nicht. Doch solche Meldungen dürften Daimler nicht ungelegen kommen. Schließlich erscheinen die Stuttgarter damit als Whistleblower im womöglich größten Kartell der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Bestätigen sich die Kartellvorwürfe, könnte Daimler auf Straffreiheit hoffen. Als zweiter Sieger im Rennen um die schnellste Selbstanzeige bei den Wettbewerbshütern der EU-Kommission könnte VW nur noch die Hälfte der Kartellbuße erlassen bekommen.

Der Image-Schaden für die Autobauer ist immens

Die Aussicht hilft Daimler dabei, interne Kritik nicht allzu laut werden zu lassen: „Wir brauchen eine vollständige Aufarbeitung der Kartellvorwürfe“, sagte zwar Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht. „Es ist eindeutig, dass danach Konsequenzen gezogen werden müssen.“ Doch explizite Schuldzuweisungen verkneift sich Daimlers oberster Arbeitnehmervertreter. „Bei der Krisenkommunikation ist es wichtig, die Deutungshoheit zu behalten“, sagt Kommunikationsexperte Scherg. Unternehmen müssten im Krisenfall zeigen, dass sie Transparenz schaffen, und nicht nur auf öffentlichen Druck reagieren. „Das sieht bei Daimler momentan besonders zielgerichtet aus“, so Scherg.

Diese Autobauer sind im Visier der Diesel-Ermittler
Daimler
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Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen zwei Mitarbeiter des Autobauers wegen des Verdachtes der Abgasmanipulation und strafbarer Werbung. Dabei soll es sich nicht um Vorstandsmitglieder handeln. Ermittelt wird auch gegen weitere Unbekannte. Ende Mai durchsuchten die Strafverfolger mit mehr als 230 Beamten elf Standorte, um Beweise sicherzustellen.

Daimler
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Laut einem Medienbericht wird im Durchsuchungsbeschluss auf eine Million Fahrzeuge verwiesen, die zwischen 2008 und 2016 in Europa und den USA verkauft wurden. In den USA ermitteln das Justizministerium und die Umweltbehörden EPA und CARB ebenfalls, ob Daimler illegale Abschalteinrichtungen einsetzte. Der Konzern erklärte, mit den Behörden zu kooperieren und beiden die gleichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Volkswagen
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Die Wolfsburger kämpfen juristisch an zahlreichen Fronten. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt allein wegen der Manipulation von Dieselabgasen gegen insgesamt 37 Beschuldigte, darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn (im Bild). Gegen ihn sowie VW-Markenchef Herbert Diess und den früheren Finanzvorstand und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Dieter Pötsch laufen zudem Untersuchungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation. Insgesamt sind in Braunschweig fünf Verfahren mit 47 Beschuldigten anhängig, darunter auch eines wegen Ordnungswidrigkeit gegen Volkswagen.

Volkswagen
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In den USA hat der Konzern die Einstellung der Verfahren wegen Betrugs gegen ein Schuldeingeständnis und milliardenschwere Schadensersatzzahlungen erreicht. Dort laufen noch strafrechtliche Ermittlungen gegen frühere Manager und Entwickler. Zwei von ihnen sitzen in U-Haft, einer von ihnen gilt als Kronzeuge. Fünf weitere frühere oder beurlaubte VW-Mitarbeiter in Deutschland hat die US-Justiz weltweit zur Fahndung ausgeschrieben.

VW-Hauptaktionär Porsche SE
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Wegen des Verdachts der Marktmanipulation sind die Strafermittler in Stuttgart auch gegen Verantwortliche des VW-Hauptaktionärs Porsche Automobil Holding SE aktiv geworden. Zuvor war eine Anzeige der Finanzaufsicht BaFin gegen die damals amtierenden Vorstände der Porsche SE eingegangen.

VW-Hauptaktionär Porsche SE
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Dabei handelt es sich um den heutigen VW-Chef Müller (r.), seinen Vorgänger Winterkorn (l.) sowie den VW-Aufsichtsratschef Pötsch. Eine Anzeige der BaFin richtet sich auch gegen Porsche-Manager Philipp von Hagen, der ebenfalls im Vorstand des VW-Großaktionärs sitzt. Die Vorwürfe drehen sich um die Frage, ob VW die Anleger früh genug über die Erkenntnisse zu Manipulationen informiert hat.

Audi
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In der Dieselaffäre hatte die Staatsanwaltschaft München jüngst erstmals in Deutschland mit einen ehemaligen Audi-Mitarbeiter einen Manager verhaftet. Der Verdacht lautet auf Betrug und unlautere Werbung. Er soll Mitarbeiter der Audi-Motorenentwicklung angewiesen haben, Betrugssoftware anzuwenden. In den USA hat die Justiz Strafanzeige gegen den Manager erhoben, dem sie Verschwörung zum Betrug und Verstöße gegen US-Umweltgesetze vorwirft. Bei Audi soll die Software ausgetüftelt worden sein, die später auch bei VW zur Manipulation von Dieselabgaswerten eingesetzt wurde.

Durch die frühe Selbstanzeige habe Daimler möglicherweise auch einen Vorteil in der Krisenkommunikation: „Wenn so ein Schritt vorbereitet wird, wird alles generalstabsmäßig am Reißbrett durchexerziert“, sagt Scherg. Die Reaktionen von Politikern und der Öffentlichkeit würden bis ins kleinste Detail simuliert, um auf alles vorbereitet zu sein. Der Vorteil einer guten Planung laut Scherg: „So hat man den ersten Aufschlag und kann das Spiel bestimmen.“

Für BMW ist dagegen kein Antrag auf Kronzeugenregelung bei den EU-Wettbewerbshütern verbürgt. Das bedeutet: Sollten sich die Vorwürfe gegen die Autobauer bestätigen, läuft BMW Gefahr, ein Milliarden-Bußgeld zahlen zu müssen. Wer sich erst gegen Ende der Ermittlungen auf einen Deal mit den Kartellbehörden einlässt, kann sein Bußgeld um maximal zehn Prozent reduzieren.

Kein Wunder also, dass BMW in den Verteidigungsmodus schaltet: „Wir wissen nichts von Ermittlungen gegen uns“, sagte ein Konzernsprecher. Ein paar mehr Details geben die Münchener zur Abgasreinigung Adblue preis, bei der es ebenfalls illegale Absprachen gegeben haben soll. „Diskussionen mit anderen Herstellern über Adblue-Behälter zielten aus Sicht der BMW Group auf den notwendigen Aufbau einer Betankungsinfrastruktur in Europa ab“, so die Sprachregelung der Münchener. „Wir suchen auch in der Abgasreinigung den Wettbewerb. Die von BMW eingesetzte Technologie unterscheide sich deutlich von anderen im Markt.“

Es sei gut möglich, dass BMW von den Kartellvorwürfen überrascht wurde, sagt Scherg. „Aber vorstellen kann ich mir das eigentlich nicht.“ Trotzdem habe es BMW schwerer als Daimler beim Kampf um die öffentliche Meinung: „Wenn ich mich erklären muss, habe ich immer die schlechteren Karten“, sagt Scherg.

Am Ende wird die Entscheidung der EU-Wettbewerbsbehörden zeigen, welche der drei Verteidigungsstrategien erfolgreich ist. Fest steht allerdings: Der Imageschaden ist schon jetzt immens: „Das ist ein Erdrutsch für die deutsche Autoindustrie“, so Scherg. Die Attribute deutscher Wertarbeit wie Innovation, Verlässlichkeit und Genauigkeit seien nun in Gefahr. „Der Reputationsschaden erstreckt sich auf die gesamte deutsche Wirtschaft und darüber hinaus.“

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13 Kommentare zu "Schimpfen, Vorpreschen, Dementieren: So reagieren die Autobauer auf die Kartellvorwürfe"

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  • Morgen werden die Kriminellen zu Heiligen, dafür steht Herr Junkers.

  • Einige können es doch einfach nicht lassen, die kriminellen Machenschaften der angesprochenen Unternehmen irgendwie zu rechtfertigen.

    Wer sagt denn, dass gemeinsame Entwicklungsarbeit verboten sein soll? Es geht in diesem Fall um ein mögliches gemeinsames Vorgehen, Gesetze und Verordnungen zu brechen! Und selbstverständlich muss das aufgeklärt werden.

  • Schon interessant wie schnell die Spekulationen des Spiegels die ansonsten doch recht entspannten Brüsseler Eurokraten hyperventilieren lassen. Gegen Deutschland laufen sie alle zur Höchstform auf. Da fällt mir doch glatt dieses schöne Sprichwort ein. Neid muss man sich verdienen, Mitleid gibt es geschenkt.

    Zusammenarbeit bei technischen Fragen und Standards ist übrigens völlig normal in der Autoindustrie, das wissen natürlich auch die Nestbeschmutzer beim Spiegel.

    Nachdem vor 2 Wochen noch der militante links-grüne Anti-deutsche Arm zur Hochform auflief, ist es nun wieder der politisch-mediale links-grüne Komplex.

  • Was hält man denn vom Spiegel-Artikel von 1992? Schon vergessen?

    Text:

    Fünf deutsche Autohersteller machen gemeinsame Sache: bei der Reinigung von Abgas.

    Erwin Teufel zeigte sich doppelt verzückt. „Froh und glücklich“ erklärte sich der baden-württembergische Ministerpräsident vergangenen Freitag über ein neues Forschungsprojekt, für das die Stuttgarter Landesregierung der deutschen Autoindustrie auch etwas Taschengeld überweisen wird: 7,5 Millionen Mark. Dafür soll sauber getüftelt werden.

    Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW wollen sich künftig gemeinsam für die Reinhaltung der Luft einsetzen. Im Porsche-Entwicklungszentrum Weissach bei Stuttgart eröffneten sie das neue Abgaszentrum der Automobilindustrie (ADA). Ein Dutzend Ingenieure, abgesandt von den fünf Herstellern, ersinnen dort nun unter Geschäftsführer Wulf Sebbeße, 55, die „vorwettbewerbliche Vorausentwicklung von Abgasreinigungssystemen“.

    Die erste vereinte Grundlagenforschung in der Geschichte der deutschen Autoindustrie soll die Investitionen verteilen, die nötig sind, um künftige strengere Abgasnormen zu erfüllen, etwa die ULEV-Kriterien (Ultra Low Emission Vehicle) im smoggeplagten Kalifornien…

  • Herr Hohn, niemand hat den Einstieg in die Elektromobilitaet verschlafen. Es gibt
    weltweit keinen Hersteller, der mit E-Autos Geld verdient, und die Hersteller gehoeren
    nicht dem Caritas-Verband an. Die Speichertechnologie ist einfach noch nicht reif, und
    sie haben gesehen, welchen Erfolg die Elektro-Auto-Praemie hat.

  • Es ind die Vertreter jener Konzerne, die den Einstieg in die Elektromobilität verschlafen haben. Und was von den europäischen Gesetzgebern zu halten ist, wissen wir: In den USA muss VW wegen des Betrugs gegenüber Konsumenten Schadenersatz leisten, in der EU hingegen nicht. This EU sucks, und daran dürfte sich nichts ändern.

  • An der Sache muss was dran sein, sonst gaebe es den ganzen Aufruhr nicht. Aber ich
    habé es noch nicht verstanden: Ich sehe nicht ein, warum Hersteller eines bestimmten
    Produkts sich nicht austauschen sollen betr techn Loesungen. Das kommt doch schliesslich auch dem Kunden zugute - warum sollte jeder fuer sich allein das Rad
    neu erfinden muessen?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Drum denke nach: Ein Auto dieser Schummler ist nach der Anschaffung einer Immoblie die zweitteuerste Anschaffung.

    Muß eignetlich in Zukunft nicht mehr sein, oder?

  • Bei diesem Kartell geht es nicht nur um die Diesel-Schummelsoftware, sondern um Preis- und Produktionsabsprachen. Desweiteren hat VW, auch wenn kein Absatzrückgang verzeichnet wurde, erhebliche Wertverluste an der Börse hinnehmen müssen. Außerdem geht es hier immerhin um Strafen in Milliardenhöhe, welche den Gewinn und somit auch die Dividende schmälern werden.

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