Schlechte Marktlage
Rumänien behält Anteile an OMV-Tochter Petrom

Die rumänische Regierung will sich nun doch nicht wie geplant von einem 9,8-prozentigen Anteil an dem Ölkonzern Petrom trennen. Der Verkauf sollte Rumänien rund 580 Millionen Euro in die Kassen spülen.
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BukarestAn der Aktionärsstruktur der rumänischen OMV-Tochter Petrom ändert sich vorerst doch nichts. Die rumänische Regierung teilte am Freitag mit, sie lege den Verkauf eines 9,8-prozentigen Anteils an dem Ölkonzern wegen des schlechten Marktumfelds auf Eis. „Die Regierung wird die Entwicklung des Marktes beobachten und über einen guten Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Anteilsverkaufs entscheiden.“

Ein erfolgreicher Verkauf wäre die bislang größte Transaktion am rumänischen Kapitalmarkt gewesen. Er sollte dem Land 840 Millionen Dollar (rund 580 Millionen Euro) einbringen. Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hält 51 Prozent an dem Konzern. Gut 40 Prozent sind in der Hand des rumänischen Staates, ein kleiner Teil des börsennotierten Unternehmens befindet sich in Streubesitz.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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