Schlechte Nachrichten aus ganz Europa
In der Autobranche geht die Angst um

Die Autobranche wird von der Finanzkrise erfasst – daran besteht kein Zweifel mehr. Die Kunden sind verunsichert, die Nachfrage geht immer mehr in den Keller. Heute Morgen schockten zunächst die Gerüchte rund um Toyota die Autobauer weltweit, dann kamen neue schlechte Nachrichten aus ganz Europa hinzu – nicht zuletzt von deutschen Herstellern.

kk/gie DÜSSELDORF. Wie sensibel die Börsen auf Meldungen aus dem Autosektor reagieren, bekamen am Mittwochmorgen die Hersteller in Deutschland gleich zum Handelsstart zu spüren: Nachdem die Toyota-Aktie aufgrund von Gerüchten in die Knie gegangen war, zog es auch deutsche Autowerte in den Keller.

Für Autoexperte Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler waren die Reaktionen an der Börse übertrieben: Jede „schlechte Nachricht wird mit dem Faktor zehn übertrieben. Und oft wird kaum noch unterschieden, was Gerücht und was Wahrheit ist.“ Pieper rechnet zwar damit, dass sich die Autobranche in einer leichten Rezession befindet und das Jahr 2009 schlechter laufen könnte als 2008. „Aber das ist längst nicht so dramatisch wie es die Börse gerade darstellt“, so Pieper.

Kurz darauf hat BMW schwache Absatszahlen für September bekant gegeben: Infolge der internationalen Finanzkrise ging der Absatz der´Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,6 Prozent auf 121 621 Fahrzeuge zurück. Insbesondere BMW litt unter der Kaufzurückhaltung der Kunden in den USA und Westeuropa, aber auch der bisherige Absatzgarant Mini schwächelte zum ersten Mal seit längerer Zeit. In den ersten neun Monaten kamen die Münchner mit 1,114 Mio. verkauften Autos aber immer noch auf ein leichtes Absatzplus von 1,7 Prozent.

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