Schlussquartal
Chemiefirma H&R hofft auf höheres Ergebnis

Die Chemiefirma H&R hofft dank einer gestiegenen Nachfrage auf ein gutes Schlussquartal. Damit dürfte der Betriebsgewinn im Gesamtjahr wie prognostiziert zwischen 90 und 100 Millionen Euro liegen.
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HamburgDie Spezialchemiefirma H&R sieht sich nach einer zuletzt wieder gestiegenen Nachfrage auf Kurs zu ihren gesenkten Jahreszielen. Deutlich höhere Bestellmengen in den vergangenen Wochen ließen ein höheres Ergebnis im Schlussquartal erwarten, teilte das Unternehmen aus Salzbergen in Niedersachsen am Montag mit. Damit dürfte der Betriebsgewinn (Ebitda) im Gesamtjahr wie prognostiziert zwischen 90 und 100 Millionen Euro liegen. Auf diese Spanne hatte H&R seine Erwartungen nach einem Nachfragerückgang in den Sommermonaten heruntergeschraubt.

In den ersten neun Monaten erzielte der Konzern angesichts der höheren Rohölpreise einen Rekordumsatz von rund 907 (Vorjahreszeitraum: 806) Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibung schrumpfte jedoch um acht Prozent auf 73 Millionen Euro. Als Grund nannte Vorstandschef Gert Wendroth eine während der Betriebsferien der Kundschaft im Sommer geringere Nachfrage. Zudem hätten einige Abnehmer auf sinkende Preise gehofft und mit ihren Bestellungen gewartet.

H&R ist auf Gummiweichmacher und Grundstoffe für die Kosmetik- und Kunststoffindustrie spezialisiert, die aus Erdölprodukten hergestellt werden. Die Geschäftsentwicklung ist daher eng an den Ölpreis gekoppelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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