Schmiergeld-Skandal

Ratiopharm-Mutter legt Vorwürfe mit Millionenzahlung bei

Dem israelischen Unternehmen Teva wurde vorgeworfen in Russland, Mexiko und der Ukraine Schmiergelder gezahlt zu haben. Mit einer Zahlung von rund 520 Millionen Dollar hat das Unternehmen die Vorwürfe nun beigelegt.
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Das Gesetz, gegen das der in den USA börsennotierte Konzern verstoßen haben soll, verbietet neben direkten Zahlungen auch kostspielige Einladungen und die Übernahme von Reisekosten. Quelle: AFP
Teva-Fabrik in Jerusalem

Das Gesetz, gegen das der in den USA börsennotierte Konzern verstoßen haben soll, verbietet neben direkten Zahlungen auch kostspielige Einladungen und die Übernahme von Reisekosten.

(Foto: AFP)

WashingtonDie Ratiopharm-Mutter legt Bestechungsklagen in den USA mit einer Zahlung von rund 520 Millionen Dollar bei. Dem israelischen Unternehmen wurde laut US-Justizministerium vorgeworfen, in Russland, Mexiko und der Ukraine Schmiergelder gezahlt zu haben. Die Börsenaufsicht SEC beschuldigte den weltgrößten Hersteller von Nachahmer-Medikamenten unter anderem, Zulassungsbehörden bestochen zu haben.

Teva teilte am Donnerstag mit, keiner der in die Schmiergeldzahlungen verwickelten Mitarbeiter sei noch im Unternehmen. In Russland sei vor drei Jahren das komplette Management ausgetauscht worden.

Das Gesetz, gegen das der in den USA börsennotierte Konzern verstoßen haben soll, verbietet neben direkten Zahlungen auch kostspielige Einladungen und die Übernahme von Reisekosten. Laut SEC willigte Teva bei dem Vergleich auch ein, seine Geschäfte mindestens drei Jahre lang von einen unabhängigen Prüfer überwachen zu lassen.

  • rtr
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