Schmierstoff-Hersteller
Fuchs Petrolub leidet unter schwachem Rubel

Währungseffekte drücken den Gewinn von Fuchs Petrolub. Vor allem der schwache Rubel, aber auch die Euro-Stärke gegenüber dem Dollar und asiatischen Währungen belasten den Schmierstoff-Hersteller.
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StuttgartDer Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub hat wegen der Rubel-Schwäche seine Gewinnprognose für dieses Jahr gekappt. Angesichts des starken Verfalls einiger Währungen - vor allem des Rubel - sei der Konzern vorsichtiger geworden und gehe davon aus, das Vorjahresergebnis zu wiederholen, teilte Fuchs Petrolub am Freitag mit. Auch die Euro-Stärke gegenüber dem Dollar und asiatischen Währungen belaste. Bisher hatte der Produzent von Schmierölen für Maschinen eine leichte Verbesserung des operativen Gewinns und des Nachsteuerergebnisses in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll wie bisher angekündigt währungsbereinigt um einige Prozent wachsen.

Die Euro-Stärke zehrte bei dem Mannheimer Konzern den Zuwachs der Erlöse im ersten Halbjahr fast auf. Das währungsbereinigte Plus von fünf Prozent schrumpfte durch die Umrechnung auf ein Prozent, so dass Fuchs Petrolub von Januar bis Juni 919 Millionen Euro Umsatz verbuchte. Im zweiten Quartal sank der Umsatz um fast sechs Prozent auf 462 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging fast genauso stark zurück auf gut 75 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten einen leichten Rückgang des operativen Gewinns auf 80 Millionen Euro prognostiziert bei einem mit gut 470 Millionen Euro stagnierenden Umsatz. Der Wechselkurs war allerdings nicht alleine für den Rückgang verantwortlich - auch in Deutschland ging die Nachfrage nach Schmierstoffen zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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