Schmierstoffhersteller
Fuchs Petrolub kann Gewinn deutlich steigern

Ein schwacher Euro hat dem Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub einen kräftigen Gewinnsprung ermöglicht. Das Unternehmen korrigierte daraufhin seine Jahresziele nach oben.
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FrankfurtDer Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub hat mit Rückenwind vom schwächeren Euro den Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg von April bis Juni um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 90 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit nur 85 Millionen Euro gerechnet. Im ersten Halbjahr steigerte der Hersteller von Maschinen-Schmieröl den Umsatz erstmals über eine Milliarde Euro. Das Plus von zehn Prozent lag aber vor allem am Umrechnungseffekt von Fremdwährungen in Euro. Aus eigener Kraft erhöhten die Mannheimer den Erlös um zwei Prozent.

Zum Ausblick für das Gesamtjahr äußerte sich das Unternehmen etwas optimistischer. Das operative Ergebnis und der Gewinn nach Steuern sollen um einen höheren einstelligen Prozentsatz steigen. Biser hatte Fuchs einen mittleren bis höheren einstellligen Zuwachs in Aussicht gestellt. „Für das Gesamtjahr rechnen wir mit Umsatz- und Ergebnissteigerungen in allen Weltregionen“, erklärte Vorstandschef Stefan Fuchs.

Unter dem Strich verdiente der Konzern, der vor kurzem die Deutschen Pentosin-Werke und die skandinavische Statoil Fuel & Retail Lubricants gekauft hatten, im ersten Halbjahr 119 Millionen Euro, ein Plus von 13 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2014.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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