Schnapsbrenner
Tabubruch bei Berentzen

Der Schnapsbrenner Berentzen stellt seine Produktion am Hauptsitz im emsländischen Haselünne ein. Diese werde an den Standort im nordrhein-westfälischen Minden verlagert, sagte Unternehmenssprecherin Michaela Hoffmann. Außerdem werde die Verwaltung verkleinert.

HB HASELÜNNE. 65 Mitarbeiter sollen entlassen werden. Für sie soll es nach Angaben der Sprecherin einen Sozialplan geben, der unter anderem Weiterbildungen vorsieht. Ein weiterer Umbau an den sechs Standorten in Deutschland sei bisher aber nicht geplant.

Seit einiger Zeit stagniere der Markt im Spirituosengeschäft, deshalb müsse das Unternehmen Kosten senken, sagte Hoffmann. Vergangenes Jahr hatte das Traditionsunternehmen einen Verlust von 11,8 Mio. Euro bei einem Umsatz von 186 Mio. Euro verbucht. Im September übernahm der Münchner Finanzinvestor Aurelius einen Großteil an Berentzen und kündigte kurze Zeit später ein Sanierungsprogramm an. Bei Berentzen sind nach eigenen Angaben rund 630 Mitarbeiter beschäftigt.

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