Schnelle Schuldentilgung angestrebt
Rosneft sucht nach neuer Strategie

Der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft plant bis zum Jahr 2010, seinen Schuldenberg von über 30 Milliarden Dollar weitgehend abzutragen. Das sagte Rosneft-Finanzchef Peter O’Brien dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Dazu setzt der Konzern, der sich zu großen Teilen den zerschlagenen Ölkonzern Yukos einverleibt hat, unter anderem auf den Verkauf von Randaktivitäten, die höhere Liquidität aus dem übernommenen Yukos-Geschäft sowie gut zehn Milliarden Dollar, die Rosneft als zweitgrößtem Gläubiger von Yukos zustehen.

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2010 die Schulden auf die Höhe unseres Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zu bringen“, kündigte O’Brien an. Klar ist auch, dass Rosneft bis auf Weiteres keine Übernahmen anstrebt. „Wir müssen eine Menge verdauen“, so der Finanzchef weiter. Der Konzern werde zwar ein Auge auf mögliche Projekte werfen. Zunächst gehe es aber darum, eine Strategie für die bestehenden Konzernteile zu entwickeln. Spätestens zum Jahreswechsel will das Managment eine neue Fünf-Jahres-Strategie vorlegen.

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