Schokobranche
Süße Hoffnung auf Weihnachten

Geht es nach der Schokoladenbranche, dann können die Konsumenten Pralinen, Weihnachtsmännern und all den süßen Versuchungen nicht widerstehen. Das Weihnachtsgeschäft soll das Jahr noch retten, das bislang für die Branche eher unerfreulich lief.
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HB MÜNCHEN. In Deutschland hatte der heiße Sommer vor allem im Juni und Juli vielen Menschen den Appetit auf Schokoriegel und Pralinen und damit den Herstellern der süßen Verlockungen die Stimmung verdorben. "Hinsichtlich der anstehenden Herbst- und Weihnachtssaison ist die Stimmung in unsere Branche nicht gerade euphorisch, aber optimistisch genug, die Umsatzwerte von 2009 halten und vielleicht sogar noch ausbauen zu können", sagte der Geschäftsführer des Süßwarenhandelsverbands Sweets Global Network (SG), Hans Strohmaier, der Nachrichtenagentur dpa in München.

In den ersten sieben Monaten war der Gesamtumsatz bei Süßwaren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent gesunken und damit bei rund 6,18 Milliarden Euro nahezu stabil geblieben. "Der minimale Rückgang ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Umsätze mit Schokoladenwaren im Juni und Juli wetterbedingt eingebrochen sind", sagte Strohmaier. Der Süßwarenabsatz wuchs zwischen Januar und Juli allerdings leicht um 1,2 Prozent auf 898 700 Tonnen, errechnete der Verband. "Trotz der Folgen von Wirtschafts- und Finanzkrise, die in vielen Konsumbereichen zu Rückgängen geführt hat, konnte unsere Branche ihre Position halten."

Seit September zögen die Umsätze angesichts des kühlen Herbstwetters wieder an. Das seien gute Zeichen für das Weihnachtsgeschäft. "Dafür sprechen unter anderem die ersten guten Abverkäufe von Saisonartikeln im September, das verbesserte Konsumklima, steigende Löhne und die anziehende Exportquote."

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