Schrauben und Solarmodule
Würth wächst zweistellig

Der weltgrößte Schraubenhändler Würth forciert sein Wachstum. Impulse sollen vor allem durch den Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder erreicht werden, sagte Bettina Würth, Chefin des Beirats von Würth, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Geld verdient das Unternehmen nicht mehr nur mit Schrauben.

KÜNZELSAU. „Wir haben noch viele kleinere Gesellschaften mit einer Menge Potenzial“, sagte Würth. „Das Wachstum wird insgesamt wieder zweistellig“, kündigte sie für dieses Jahr an. Im vergangenen Jahr hatte das Künzelsauer Unternehmen den Umsatz um gut zwölf Prozent auf 7,75 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis legte damals sogar um 13,2 Prozent auf 515 Millionen Euro zu. Binnen der nächsten zehn Jahre strebt das Unternehmen eine Steigerung auf 20 Milliarden Euro an.

Seit neuestem stellt Würth auch Solarmodule in einer eigenen Fabrik in Schwäbisch Hall her. Mit einer Investitionssumme von 55 Millionen Euro handelt es sich dabei um die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte. Bereits jetzt, ein Jahr nach Inbetriebnahme, soll die Kapazität weiter ausgebaut werden. Würth Solar arbeite bereits operativ mit Gewinn, sagte Bettina Würth dem Handelsblatt.

Vor eineinhalb Jahren hat die Tochter des Schrauben-Unternehmers Reinhold Würth, der das Unternehmen aus kleinsten Verhältnissen zu seiner heutigen Größe geführt hatte, den Posten als Beiratschefin von ihrem Vater übernommen.

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