Industrie
Schrempp soll per Videokonferenz aussagen

Der Daimler-Chrysler-Chef braucht zu einer erneuten Aussage im US- Schadenersatzprozess gegen den Autobauer möglicherweise nicht in die USA zu reisen.

HB DÜSSELDORF. Richter Joseph Farnan, der eine weitere Befragung Schrempps zugelassen hat, lässt prüfen, ob eine Aussage von Schrempp per Live-Videoschaltung möglich ist. An diesem Montag entscheidet sich, ob der Prozess am 9. Februar oder am 11. März fortgesetzt wird. Kerkorians Anwälte hatten eine weitere Befragung gefordert, nachdem der Autokonzern der Klägerseite prozessrelevante Aufzeichnungen des ehemaligen Chrysler-Finanzchefs Gary Valade nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt hatte.

Kerkorian, ehemaliger Chrysler-Großaktionär, klagt, weil der Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler seiner Ansicht nach eine Übernahme und keine Fusion unter Gleichen war. Ihm habe deshalb eine höhere Prämie beim Aktienumtausch zugestanden.

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