Schuhfabrik
Auftragsboom für „Bush-Schuhe“

Die Schuh-Attacke eines irakischen Journalisten auf US-Präsident George W. Bush in Bagdad hat einer türkischen Fabrik einen unerwarteten Auftragsboom beschert.

HB ISTANBUL. Es seien Bestellungen über insgesamt 300 000 Paar des bisher als Modell 271 gelisteten Schuhs eingegangen, sagte Ramazan Baydan, Besitzer einer gleichnamigen Fabrik, am Freitag in Istanbul. „Sogar aus Amerika ist jemand gekommen, um sich Vertriebsrechte zu sichern“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa in Istanbul.

Der Unternehmer will das Modell, einen braunen Schnürschuh aus Rindsleder mit dicker Sohle, jetzt in „Bush-Schuh“ umbenennen und sich Markenrechte eintragen lassen. In diesem Jahr wurden bereits 30 000 Paar gefertigt. In der Türkei kostet das Modell umgerechnet etwa 30 Euro. Viele Paare des Schuhs sind auch in den Irak exportiert worden. Der Fernsehjournalist Montasser al-Saidi hatte eines davon am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Bagdad nach Bush geworfen. Inzwischen sollen diese Exemplare vernichtet worden sein.

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