Schulden abtragen
Inbev will Brauereien in Osteuropa verkaufen

Der weltgrößte Brauereikonzern will schlanker werden: Anheuser-Busch Inbev erwägt laut einem Pressebericht den Verkauf seiner Brauereien in Osteuropa. Mit den erwarteten Einnahmen von 1 bis 1,5 Mrd. Euro könne der Schuldenberg ein weiteres Stück abgetragen werden.

HB LONDON. Wie die „Financial Times“ in ihrer Dienstagausgabe berichtet, sind unter den möglichen Käufern die Finanzinvestoren CVC Capital Partners, Kohlberg Kravis Roberts und TPG. Auch Wettbewerber seien an einzelnen Brauereien interessiert, hieß es unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person. AB Inbev wolle jedoch einen Verkauf in Einzelteilen vermeiden. Inbev lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage der Zeitung ab.

Die belgische Inbev hatte im vergangenen Jahr den US-Konkurrenten Anheuser-Busch für 52 Mrd. Dollar übernommen. Zu Inbev gehören etwa die Marken Beck's und Stella, zu den Amerikanern Budweiser. Mit dem Verkauf von Randgeschäften versucht der vergrößerte und umbenannte Konzern nun, seine Schuldenlast zu senken.

So hat sich AB Inbev unter anderem von der südkoreanischen Brauerei Oriental Brewery getrennt. KKR überwies dafür 1,8 Mrd. Dollar, was Analysten als Zeichen dafür werteten, dass auch große Übernahmen im Brauereigeschäft zu finanzieren sind. Das Gewerbe gilt als krisenfest.

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