Schuldenabbau
Jenoptik zieht sich bei PVA Tepla zurück

Der Technologiekonzern Jenoptik ist beim Vakuum- und Plasmatechnikhersteller PVA Tepla aus dem hessischen Asslar ausgestiegen. Damit will das Jenaer Unternehmen die Gewinnerwartung doch noch erreichen, die es zuletzt öffentlich selbst angezweifelt hatte.

HB FRANKFURT. Für die Beteiligung von 17,7 Prozent seien mehr als 20 Millionen Euro erlöst worden, teilte Jenoptik am Dienstag mit. Die Anteile seien durchschnittlich zu gut acht Euro bei Investoren breit gestreut worden. An der Börse hat das Paket einen Wert von gut 32 Millionen Euro. Die PVA-Aktie legte 1,3 Prozent auf ein Jahreshoch von 8,40 Euro zu. Jenoptik war der zweitgrößte Aktionär.

Mit dem Geld will das Jenaer Unternehmen die restlichen Schulden - rund 15 Millionen Euro - bei den Minderheitseignern des 2006 verkauften Bereich Clean Systems (M+W Zander) begleichen.

Mit den Einnahmen rückt auch die Gewinnerwartung von 38 bis 42 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern wieder in den Bereich des Möglichen, die das Unternehmen im August selbst angezweifelt hatte. Ohne positive Sondereffekte - etwa aus der vorzeitigen Rückzahlung einer Anleihe oder dem nun vollzogenen Aktienverkauf - würde das Ebit nur bei 32 bis 36 Millionen Euro liegen, hatte es damals geheißen.

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