Schuldenabbau
Schaeffler trennt sich von Conti-Aktien

Schaeffler treibt den Schuldenabbau weiter voran und trennt sich von Continental-Papieren. Das Paket wurde für knapp eine Milliarde Euro am Markt platziert. Der Schuldenabbau geht sogar darüber hinaus.
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BerlinDer fränkische Autozulieferer Schaeffler kommt in Trippelschritten aus der Krise. Gut vier Jahre nach der existenzgefährdenden Übernahmeschlacht mit Continental macht das Familienunternehmen Kasse mit Aktien des Rivalen und kann so den Milliarden-Schuldenberg weiter abtragen. Schaeffler platzierte am Dienstag knapp vier Prozent an dem Reifenhersteller und erlöste damit 950 Millionen Euro. Nun lasten noch rund neun Milliarden Euro an Schulden auf der Firma, die ihren verbliebenen Conti-Anteil von 46 Prozent langfristig halten will, wie Finanzchef Klaus Rosenfeld betonte. Zu einem möglichen Börsengang Schaefflers äußerte er sich nicht.

Das Unternehmen aus Herzogenaurach profitierte bei der Platzierung von der jüngsten Kursrally der Conti-Aktien: Seit Jahresbeginn sind die Papiere um mehr als 40 Prozent gestiegen. Schaeffler verkaufte die Anteilsscheine zu je 122,50 Euro - das lag zwar gut vier Euro unter dem Schlusskurs von Montag, aber deutlich über dem Einstiegspreis von 75 Euro vor viereinhalb Jahren. Der Zeitpunkt sei günstig gewesen, betonte Rosenfeld. Der Aktienkurs pendelte am Dienstag um den Platzierungspreis. Die Investmentbank Goldman Sachs begleitete den Verkauf.

Schaeffler hatte sich 2009 mit der Übernahme des dreimal so großen Konkurrenten fast verhoben. Beide Konzerne lieferten sich damals eine beispiellose Übernahmeschlacht: Dadurch wurde der Einstieg bei dem Hannoveraner Reifenhersteller letztlich viel teurer als geplant. Für zehn Milliarden Euro kauften die Franken 90 Prozent der Anteile. Der Kurs der Conti-Aktie sackte kurz nach der Übernahme auf elf Euro ab. Zum angebotenen Preis von 75 Euro war Schaeffler von den Aktionären mit Anteilsscheinen regelrecht überschüttet worden. Seither kämpft das mit der Herstellung von Wälzlagern groß gewordene Unternehmen gegen die Schuldenlast, die wegen der Übernahme zeitweise mehr als zwölf Milliarden Euro betrug. Schaeffler überlebte nur, weil die Banken dem Konzern entgegenkamen.

Schaeffler komme mit einer Politik der kleinen Schritte beim Schuldenabbau voran, sagte Rosenfeld. In der Vergangenheit seien bereits 3,5 Milliarden Euro getilgt worden. Schaeffler hatte schon vor einem Jahr Conti-Anteile verkauft - für 77,50 Euro das Stück. Im Juli 2013 schuldeten die Franken um und senkten die Zinslast der Konzernholding, hinter der die Familie steht, deutlich. Ergänzend zu neuen Bankkrediten wurde eine Anleihe platziert.

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Börsengang-Wahrscheinlichkeit ist gesunken

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  • Also Herrn Geissinger die Schuld für Entlassungen in die Schuhe zu schieben ist auch etwas fadenscheinig. 2008 mit dem Kollaps von Lehmann und der daraus resultierenden Finanz und Wirtschaftskrise wurden weltweit wohl mehrere Mitarbeiter entlassen um das Überleben der Unternehmen zu garantieren. Damit hat Herr Geissinger nun wirklich nichts zu tun!

  • Mit dem Verkauf der Anteile und dem damit verbundenen Schuldenabbau sichert sich Schaeffler weiter ab. Geissinger wollte bereits vor Jahren weitere Anteile von Conti abstoßen um Schaeffler finaziell sicherer zu stellen. Ob er für seine Arbeit wirklich bestraft wird und abdanken muss ist mehr als fraglich, hat er doch das Unternehmen solide geführt. Niemand weis wie es 2014 weitergehen wird, nur das Manager Magazin scheint Gerüchte zu verbreiten

  • Das Unternehmen konnte seinen Umsatz nicht zuletzt wegen Jürgen Geißinger von 2Mrd. Euro auf 11Mrd. Euro steigern. So viel kann Hr. Geißinger als Vorstandsvorsitzender also auch nicht falsch gemacht haben. Und dass er von Board geht, ist eine Falschmeldung. Da hat Herr Freitag vom Manager Magazin eine Unwahrheit in die Welt posaunt und alle haben es brav publiziert ohne selbst zu recherchieren.

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