Schuldenlast
ACS verpfändet Großteil der Hochtief-Aktien

Der spanische Baukonzern ACS leidet unter einer drückenden Schuldenlast. Die Übernahme von Hochtief hat sich bisher nicht ausgezahlt. Nun hat ACS einen großen Teil seiner Aktien bei einer spanischen Großbank verpfändet.
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Essen/MadridDer hoch verschuldete spanische Baukonzern und Hochtief-Großaktionär ACS hat den größten Teil seines Anteils am deutschen Baukonzern verpfändet. Als Pfand seien rund 30 Prozent der Aktien an die spanische Großbank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria S.A. (BBVA) gegangen, teilte Hochtief am Mittwoch mit.

ACS kontrolliert derzeit gut 54 Prozent an Hochtief, davon gehören 4,2 Prozent dem Essener Unternehmen selbst. Im vergangenen Jahr hatte der spanische Konkurrent nach einem Abwehrkampf der Essener die Mehrheit an Hochtief übernommen. Dies war jedoch nur mit den selbst von Hochtief gehaltenen Aktien gelungen.

Aus Unternehmenskreisen verlautete, dass es sich dabei um einen „rein technischen Vorgang“ handelt. ACS habe die Hochtief-Aktien als Sicherheit benutzt, um einen auslaufenden Kredit zu refinanzieren und zu erneuern. Dieser Kredit sei erfolgreich bis 2015 verlängert worden. Im Grunde habe sich nichts geändert, hieß es. Nur die Aktien, die als Sicherheit dienten, seien nun andere.

Der spanische ACS-Konzern sitzt seit Jahren auf einem riesigen Schuldenberg, der durch die Übernahme von Hochtief noch größer geworden ist. Insgesamt legten die Spanier für das Hochtief-Aktienpaket nach Schätzung von Experten rund 2,6 Milliarden Euro auf den Tisch.

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Nettoschulden um knapp 20 Prozent gestiegen

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  • Wo sind die kritischen Wirtschaftsjournalisten, die mal die Hintergründe aufdecken und sich nicht zurückpfeifen lassen??????? Jedes Kind konnte den Plan von ACS vorhersehen. Die waren schon pleite bevor sie mit selbstgedruckten wertlosen Aktien Hochtief kaufen, aushölen und dann auch noch verpfänden. Es zahlen ja die deutschen Steuerzahler.

  • Gut nachgedacht,"rechtlich" gesehen stimmt.

  • Grüsse von Florentino und Bankia!

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