Schwache Nachfrage
Chipanlagen-Spezialist Aixtron türmt hohen Verlust auf

Anleger des defizitären Chipanlagen-Herstellers hofften auf Besserung. Aixtron legt am Donnerstag seinen Quartalsbericht vor. Doch schon vorab kommt eine Pflichtmeldung – mit einer Hiobsbotschaft.
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BerlinDie anhaltend schwache Nachfrage setzt dem defizitären Chipanlagen-Hersteller Aixtron schwer zu. Wie das Unternehmen am Dienstagabend in Aachen mitteilte, trugen hohe Abschreibungen im vergangenen Quartal zu einem Betriebsverlust von 76,3 Millionen Euro bei.

Er fiel damit deutlich höher aus als von Branchenexperten vorausgesagt. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem negativen Ebit von lediglich 18,1 Millionen Euro gerechnet. Auch der Umsatz mit 40,2 (Analystenprognose: 49,2) Millionen Euro und der Auftragseingang mit 29,9 (Analystenprognose: 34,4) Millionen lagen erheblich unter den Expertenerwartungen.

Das Management der im Technologieindex TecDax gelisteten Firma bezifferte die Wertberichtigungen im abgelaufenen Vierteljahr auf 43 Millionen Euro. "Daneben schlagen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt rund 6,1 Millionen Euro zu Buche, die maßgeblich auf die eingeleiteten Personalmaßnahmen in Deutschland zurückzuführen sind", hieß es in der Pflichtmitteilung. Der komplette Quartalsbericht soll am Donnerstag veröffentlicht werden.

Aixtron produziert Anlagen zur Herstellung von Leuchtdioden (LED), die in der Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn man sich den Wettbewerb und dessen Performance anschaut, kann man dieses Desaster nicht auf den Markt schieben.

    Bei den düsteren Zahlen gehts womöglich bald um die Existenz. Börsianer interessierts wenig, der Kurs hält stabil. Die Hoffnung stirbt eben doch zuletzt.

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