Schwache Verkaufszahlen im Januar
US-Träume vieler Autobauer geplatzt

Für die meisten Auomobilhersteller hat das neue Jahr mit einem Fehlstart auf dem amerikanischen Markt begonnen. Schwache Verkaufszahlen im Januar haben der Hoffnung auf eine schnelle Trendwende in den USA einen kräftigen Dämpfer verpasst.

HB HAMBURG. Sowohl die erfolgsverwöhnten deutschen Autobauer als auch die beiden führenden US-Konzerne General Motors (GM) und Ford büßten beim Absatz ein. Dagegen macht die japanische Konkurrenz den amerikanischen Produzenten auf ihrem Heimatmarkt mit hohen Zuwachsraten immer mehr zu schaffen. Die Autoaktien verloren angesichts der noch immer wackeligen Branchenkonjunktur am Mittwoch im deutschen Handel weiter an Wert.

Von den drei großen US-Herstellern konnte zum Jahresauftakt trotz weiterhin hoher Preisabschläge nur Chrysler die Verkäufe steigern. Analysten führten dies auf den Wintereinbruch in den USA zurück, aber auch auf ein im Vergleich zu japanischen Anbietern unattraktiveres Modellangebot von GM und Ford bei Personenwagen. Das von diesen beiden US-Konzernen auf der Detroiter Automesse zu Jahresanfang verkündete „Jahr des Automobils“ sei bislang nicht in Sicht. Leichte Transporter, Vans und Geländewagen waren zwar weiter gefragt, aber auch hier gewannen die Japaner an Boden. Von den deutschen Herstellern konnte lediglich Porsche dank seines Geländewagens „Cayenne“ erneut mehr Autos verkaufen als ein Jahr zuvor. Der Januar hatte mit 26 Verkaufstagen einen Tag mehr als 2003.

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