Schwache Yen begünstigt Export: Überschuss bei Nissan stagniert

Schwache Yen begünstigt Export
Überschuss bei Nissan stagniert

dpa-afx TOKIO. Beim japanischen Autobauer Nissan hat der Konzernüberschuss im dritten Quartal auf hohem Niveau nahezu stagniert. Der Nettogewinn legte lediglich um 0,6 Prozent auf 990 Mill. Euro (136 Mrd Yen) zu, teilte der Renault-Partner am Donnerstag in Tokio mit. Unter anderem schwächte sich der Absatz in Nordamerika und Japan ab. Besser lief es in Europa und China.

Der schwache Yen begünstigte den Export des Autokonzerns, der seine Jahresprognose bestätigte. Der Überschuss soll um rund ein Prozent, der Umsatz um knapp fünf Prozent anziehen. Renault hält 44,4 Prozent an Nissan. Vorstandschef beider Unternehmen ist Carlos Ghosn, der für die Märkte in Nordamerika, Westeuropa und Japan skeptische Prognosen abgab.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal um zehn Prozent auf 16,91 Mrd. Euro. Zwischen Oktober und Dezember verkaufte Nissan weltweit 819 240 Fahrzeuge (plus 0,4 Prozent). Der operative Gewinn wurde um 5,2 Prozent auf 1,61 Mrd. Euro verbessert. Dies entspricht einer im Branchenvergleich starken Marge von 9,5 Prozent.

Nach Ablauf der ersten neun Monate des im März auslaufenden Geschäftsjahres 2005/06 verdiente Nissan unter dem Strich 2,69 Mrd. Euro. Dies sei ein Rückgang von zwei Prozent gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Im ersten Quartal war der Überschuss durch veränderte Bilanzregeln belastet worden. Der Umsatz stieg bislang um 11,4 Prozent auf 49,91 Mrd. Euro, der operative Gewinn um 3,1 Prozent auf 4,64 Mrd. Euro.

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