Schwacher Autoabsatz: Tomtoms Gewinn bricht um die Hälfte ein

Schwacher Autoabsatz
Tomtoms Gewinn bricht um die Hälfte ein

Für Europas Branchenprimus bleibt es eng. Der Navigationsgerätehersteller leidet unter der Autoabsatzkrise in Europa. Gratis-Anbieter verstärken den Trend. Der Umsatz und der Gewinn sind deutlich zurückgegangen.
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AmsterdamDie schwache Auto-Nachfrage in Europa zwingt TomTom zu einer Gewinnwarnung. Der niederländische Anbieter von Navigationsgeräten teilte am Dienstag mit, der um Sonderlasten bereinigte Gewinn je Aktie werde sich 2013 halbieren. An der Börse brachen TomTom-Aktien daraufhin um knapp acht Prozent ein und fielen zeitweise auf den niedrigsten Stand seit August.

Europas Branchenprimus TomTom ist stark abhängig vom Absatz seiner größten Kunden wie PSA Peugeot Citroen, Renault oder Fiat. Die Autobauer sind - wie andere Branchengrößen auch - momentan unter anderem wegen der Abschatzschwäche in Südeuropa in schwerem Fahrwasser und müssen sparen.

Außerdem setzen Gratis-Anbieter den etablierten Navi-Firmen zu. TomTom-Chef Harold Goddijn sprach von einem desaströsen Jahr für die Auto-Hersteller. "2013 wird nicht einfach. Ich denke aber nicht, dass es so schlecht wird", sagte er Reuters. Es sei noch unklar, wann sein Konzern wieder wachse.

TomTom hat für 2013 einen Umsatz von 900 bis 950 Millionen Euro in Aussicht gestellt, nach 1,06 Milliarden im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie fiel in allen vergangenen fünf Jahren. Im vierten Quartal 2012 verdiente TomTom dagegen unter dem Strich mit 99 Millionen Euro viel mehr als von Analysten erwartet. Allerdings gingen davon 80 Millionen Euro auf einen Steuereffekt zurück. Der Umsatz lag mit 289 Millionen Euro leicht über den Markterwartungen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wozu noch TomTom??? Es gibt doch Google Maps und Navigation.

    Völlig kostenlos und neuerdings sogar offline.

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