Schwacher Dollar beflügelt
US-Pharmakonzern Eli Lilly verdoppelt Gewinn

Obwohl der US-Pharmakonzern Eli Lilly seinen Gewinn im ersten Quartal fast verdoppelt hat, stellte das Unternehmen Analysten nicht zurfrieden. Sie zeigten sich von den Umsätzen des Diabetesmittel Byetta enttäuscht, obwohl Eli Lilly kräftige Zuwächse mit seiner Potenzpille Cialis und älteren Diabetesmedikamenten verzeichnen konnte.

HB NEW YORK. Im ersten Jahresviertel stieg der Gewinn auf 1,06 Mrd. Dollar von 508,7 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Ohne Sonderposten verdiente der Konzern 92 Cent je Aktie, Analysten hatten allerdings mit 96 Cent mehr erwartet. Seinen Umsatz steigerte Eli Lilly um 14 Prozent auf 4,81 Mrd. Dollar. Dazu trug allerdings auch die schwache US-Währung bei. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Erlös um neun Prozent.

Die Umsätze mit dem neuen Diabetes-Mittel Byetta, das der Konzern zusammen mit dem Pharmaunternehmen Amylin verkauft, stiegen zwar 15 Prozent auf 169 Mill. Dollar. Aber selbst Amylin hatte mehr erwartet. Mit seinen älteren Diabetesmedikamenten Humalog und Humlin verzeichnete Eli Lilly Umsatzzuwächse von 20 beziehungsweise 14 Prozent.

Die Erlöse mit dem Schizophreniemittel Zyprexa, das Top-Medikament von Eli Lilly, legten nur noch um ein Prozent auf 1,12 Mrd. Dollar zu. Das Medikament bekommt zunehmend von neuen Produkten Konkurrenz und steht im Verdacht, zur Gewichtszunahme beizutragen. Das kräftigste Wachstum konnte Eli Lilly noch mit der Potenzpille Cialis verbuchen, mit der der Konzern 337 Mill. Dollar umsetzte - ein Plus von 74 Prozent.

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