Schwacher EU-Markt
Situation europäischer Lkw-Bauer verschärft sich

Der Herstellerverband ACEA schlägt Alarm: Die Absatzzahlen der europäischen Nutzfahrzeughersteller haben sich im Mai weiter verschlechtert. Sie erlebten den stärksten Rückgang seit 2009.
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DüsseldorfDie schwache Konjunktur und vor allem die Rezession in den südeuropäischen Ländern haben den Abwärtstrend des europäischen Nutzfahrzeugmarkts weiter angeheizt. Im Mai kamen in der Europäischen Union gut 146.000 und damit 17,8 Prozent weniger Transporter, Lastwagen, Sattelschlepper und Busse neu auf die Straßen als im Vorjahresmonat, wie der Herstellerverband ACEA am Donnerstag in Brüssel bekanntgab. Dies sei der stärkste Rückgang seit 2009 gewesen. Von Januar bis Mai habe sich das Minus auf 11,8 Prozent belaufen.

Damit verschärfen sich für die großen Lkw-Hersteller die Probleme weiter. Die schwache Konjunktur lässt die Nachfrage nach Transportleistungen schrumpfen, große Speditionen halten sich mit der Bestellung von neuen Fahrzeugen zurück. Im Mai konnte von den großen Märkten lediglich Großbritannien ein Plus verbuchen. In Spanien brachen die Neuzulassungen um 27,4 Prozent ein, in Italien um 42,4 Prozent, in Frankreich um 22,1 Prozent und in Deutschland um 13,6 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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