Schwaches viertes Quartal
Agfa-Gevaert schreibt überraschend Verluste

Enttäuschung beim Technologiekonzern Agfa-Gevaert: Die Belgier haben wesentlich schlechtere Zahlen für das vierte Quartal 2007 vorgelegt, als Analysten erwartet hatten. Unterm Strich stehen sogar rote Zahlen. Vieles hängt jetzt von der weiteren Entwicklung der Rohstoffpreise ab.

rtr BRÜSSEL. Hohe Rohstoffkosten und ein Konjunkturabschwung in den USA haben dem belgischen Technologiekonzern Agfa-Gevaert im vierten Quartal schwer zu schaffen gemacht. Das Unternehmen schrieb entgegen Analystenerwartungen Verluste. Unter dem Strich habe sich das Minus im Berichtszeitraum auf 27 Millionen Euro von 25 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum ausgeweitet, teilte der Konzern mit.

Experten hatten indes mit einem Nettogewinn von 17 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 864 Millionen Euro zurück und verfehlte ebenfalls die Erwartungen der Märkte. Neben der Konjunkturabkühlung, 20 Prozent höheren Preisen für Silber und Aluminium bekam Agfa-Gevaert auch den Euro-Anstieg zum Dollar negativ zu spüren.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit konstanten Umsatzerlösen. Sollten die Rohstoffkosten weiter hoch bleiben, dürfte sich das auf das Ergebnis belastend auswirken. Agfa-Gevaert hält nach eigenen Angaben an der geplanten Dreiteilung des Konzens in die Bereiche Agfa Graphics, Agfa Health Care und Agfa Materials fest. Priorität habe aber die Verbesserung des operativen Geschäfts, teilte der Konzern weiter mit.

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