Industrie
Schwarz-Pharma-Hauptaktionäre verkaufen zwei Millionen Aktien

Die Hauptaktionäre des Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma trennen sich von bis zu zwei Millionen Aktien aus dem Familienbesitz. Im Handel verloren die Titel zeitweise bis zu 4,4 Prozent.

HB FRANKFURT. Die Aktien aus dem Bestand der Familien Schwarz und Schwarz-Schütte sollten bei institutionellen Anlegern gestreut werden, teilte das Pharmaunternehmen am Donnerstag in Monheim mit. Nach Angaben von Händlern schloss die Deutsche Bank die Bücher zum Preis von 41 Euro.

Die Papiere waren zuvor in einer Preisspanne von 40,50 Euro bis 42 Euro angeboten worden. Damit erlösten die Familien bis zu 82 Millionen Euro. Nach dem Verkauf liegen den Angaben zufolge noch 61 Prozent der Anteile im Familienbesitz, zuletzt waren es um die 66 Prozent.

„Wir wollen mit dem Verkauf den Free Float (Streubesitz) erhöhen und dadurch die Liquidität der Aktie verbessern“, begründete Vorstandschef und Großaktionär Patrick Schwarz-Schütte den Schritt. Schwarz Pharma habe zuletzt immer wieder Anfragen von Investoren in dieser Richtung erhalten.

„Langfristig wollen wir aber weiterhin die Mehrheit behalten“, betonte Schwarz-Schütte. Die Familien hätten sich außerdem verpflichtet, in den nächsten sechs Monaten keine weiteren Aktien verkaufen, teilte das Unternehmen mit.

Die Titel von Schwarz Pharma gingen am Donnerstag mit einem Abschlag von 2,8 Prozent auf 41,50 Euro aus dem Xetra-Handel. In der Spitze hatten die Papiere 4,4 Prozent verloren. Der Nebenwerteindex MDax schloss 0,5 Prozent schwächer.

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