Schweden überraschen mit Gewinnplus
LKW-Käufer fahren auf Volvo ab

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat zwischen Januar und März getrieben von höheren Umsätzen und steigenden Margen den Gewinn überraschend gesteigert. Das Unternehmen hob zudem seine Marktprognosen für Europa und Nordamerika an.

HB STOCKHOLM. Der Gewinn vor Steuern sei um 19 Prozent auf 5,472 Mrd. Kronen (rund 586 Mill. Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Stockholm mit. Experten hatten lediglich mit 4,79 Mrd. Kronen nach 4,6 Mrd. im Vorjahr gerechnet.

Der Überschuss legte um 23 Prozent auf vier Mrd. Kronen (rund 428 Mill. Euro) zu. Der Umsatz sei im ersten Quartal um 15 Prozent auf 60,2 Kronen (rund 6,45 Mrd Euro) gestiegen. In Europa rechnet Volvo im laufenden Jahr jetzt mit einem Gesamtabsatz aller Hersteller schwerer Lastwagen von 270 000 bis 280 000 nach zuletzt 270 000. Für Nordamerika hob der Hersteller die Prognose für den Gesamtabsatz um 10 000 auf 340 000 bis 350 000.

Der Auftragseingang sei im ersten Quartal unter anderem wegen der hohen Nachfrage nach neuen Lastwagen um 26 Prozent auf 81 517 Stück gestiegen. Konzernchef Leif Johansson hob vor allem den Erfolg des schwedischen Unternehmens in den USA und Kanada heraus: „In Nordamerika war der Auftragseingang im ersten Quartal extrem hoch. Im Prinzip haben wir da schon die komplette Jahresproduktion verkauft.“ Im nächsten Quartal werde der Auftragseingang eher zurückgehen, bevor die Kunden mit den Bestellungen von Lastwagen beginnen, die die ab 2007 geltenden gesetzlichen Regelungen erfüllen.

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