Schweden und Niederlande betroffen: Beiersdorf erwägt Werkschließungen

Schweden und Niederlande betroffen
Beiersdorf erwägt Werkschließungen

dpa-afx HAMBURG. Der Beiersdorf-Konzern will möglicherweise seine Standorte in Kungsbacka (Schweden) und in Almere (Niederlande) schließen. Die dort gefertigten Produktlinien würden künftig in anderen Beiersdorf-Werken in Europa hergestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Gleichzeitig gab der Konzern auch eine mögliche Schließung der Lager in den Niederlanden und Belgien bekannt. Die Märkte würden dann aus Deutschland versorgt.

Bereits vor einer Woche hatte der Konzern die Verlagerung einer Produktlinie von Hamburg nach Argentona in Spanien bekannt gegeben. Beiersdorf will seine Versorgungs- und Produktionskette neu organisieren und damit jährlich 100 Mill. Euro sparen. Dieses Geld wolle Beiersdorf für die Entwicklung von neuen Produkten und für Investitionen in seine Marken einsetzen, hieß es. Früheren Angaben vom November zufolge rechnet der Konzern wegen der Umstrukturierung mit einem außerordentlichen Aufwand von 220 Mill. Euro in den Jahren 2006 bis 2008.

In der Fabrik Kungsbacka arbeiten derzeit etwa 200 Mitarbeiter, in Almere ungefähr 130. In den Lagern in den Niederlanden und Belgien beschäftigt Beiersdorf momentan etwa 70 Mitarbeiter. Die betroffenen Arbeitnehmer sollen laut Beiersdorf entweder in die jeweilige Landesgesellschaft übernommen werden oder an einen anderen europäischen Standort wechseln können. Zudem kämen Umschulungen oder eine Abfindung nach Sozialplan in Betracht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%