Schwedischer Autobauer Verkauf von Saab in trockenen Tüchern

Der Verkauf des schwedischen Traditions-Autobauers Saab ist perfekt. Der Streit über die Markenrechte mit dem neuen Eigner ist beigelegt. Der Käufer will die Firma zu einem führenden Hersteller von Elektroautos machen.
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Das berühmte Logo wird künftig keinen neuen Saab mehr zieren. Quelle: dpa

Das berühmte Logo wird künftig keinen neuen Saab mehr zieren.

(Foto: dpa)

StockholmDer neue Eigner National Electric Vehicle Sweden (NEVS) teilte am Montag mit, der Streit über Markenrechte sei beigelegt worden. NEVS wird demnach bei künftig produzierten Fahrzeugen nicht mehr das berühmte Saab-Logo verwenden. Der LKW-Bauer Scania verwendet ebenfalls den gekrönten Greif in seinem Logo. Da das inzwischen zum VW-Konzern gehörende Unternehmen das Logo bereits seit 1911 verwendet, wolle Scania nicht, dass es von anderen Eignern in einer Art genutzt werde, "welche unsere Marke beschädigen kann".

NEVS will die Firma in den nächsten Jahren zu einem führenden Hersteller von Elektroautos ausbauen. Der schwedische Anbieter, der seit 64 Jahren Autos - etwa den Klassiker Saab 900 - herstellt, stand vor dem Aus, weil zunächst kein Käufer gefunden werden konnte. Im Juni kam es zu der überraschenden Kehrtwende. Hinter NEVS steht die National Modern Energy Holdings, die von dem chinesisch-schwedischen Geschäftsmann Kai Johan Jiang geführt und kontrolliert wird.

 

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