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09.10.2007 
Stahlbranche

Schweigen bei Salzgitter nach KlöCo-Gewinnwarnung

Der Stahlkonzern Salzgitter will sich nach der Gewinnwarnung des Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) nicht zu seinen Gewinnaussichten äußern. Erst vor wenigen Tagen hatte sich Salzgitter zuversichtlich über die Geschäftsentwicklung geäußert.

HB HAMBRUG. „Wir wollen dazu keine Stellung nehmen“, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Salzgitter. Die Papiere von KlöCo waren am Dienstag eingebrochen, nachdem das Duisburger Unternehmen mitgeteilt hatte, wegen des Preisdrucks in der Stahlbranche seine Gewinnziele für das laufende Jahr voraussichtlich nicht zu erreichen. Daraufhin hatten auch andere Stahlaktien an Wert verloren. Die Salzgitter-Aktie lag gegen Mittag mehr als zwei Prozent im Minus.

Salzgitter hatte sich erst vor wenigen Tagen zuversichtlich über die Geschäftsentwicklung geäußert. Mit Blick auf das laufende Jahr hatte sich Vorstandschef Wolfgang Leese zugleich optimistisch gezeigt, die angepeilten zehn Milliarden Euro beim Umsatz zu knacken. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern 8,45 Milliarden Euro erlöst. Für 2007 strebt Salzgitter einen Vorsteuergewinn von „deutlich über einer Milliarde Euro“ nach 948 Millionen im Jahr 2006 an. Nach Worten Leeses könnten es etwa 1,2 Milliarden Euro werden.
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