Schweiz
Geldstrafe gegen Alstom

Die Schweiz hat eine Geldstrafe in Höhe von 31 Millionen Euro gegen Alstom verhängt. Dem französischen Industriekonzern wird eine Verletzung seiner Sorgfaltspflichten vorgeworfen.
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ParisDer französische Industriekonzern Alstom ist in der Schweiz wegen der Verletzung seiner Sorgfaltspflichten zur Zahlung von umgerechnet rund 31 Millionen Euro verurteilt worden. Alstom teilte am Dienstag mit, die Summe setze sich aus einer Geldstrafe und dem erzielten Gewinn aus umstrittenen Geschäften zusammen. Die Untersuchung zu dem Vorwurf der Bestechung von Geschäftspartnern habe aber gezeigt, dass es ein Korruptionssystem nicht gebe, teilte der Siemens-Rivale mit.

Die Schweizer Behörden ordneten die Zahlung im Zusammenhang mit drei Fällen an. Dabei waren den Angaben nach Firmenvertreter in Lettland, Malaysia und Tunesien betroffen. Alstom teilte mit, in zwei der drei Fälle sei Alstom selbst Opfer der Handlungen seiner Mitarbeiter gewesen, die von Schmiergeldzahlungen profitiert und sich auf Kosten der Firma bereichert hätten. Im dritten Fall sei Alstom lediglich ein Subunternehmer in einem Konsortium gewesen. Die Franzosen wollen die Entscheidung der Schweizer Behörden hinnehmen. Die Untersuchung sei damit beendet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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