Schweizer Agrarchemiekonzern
Syngenta liegt mit Reingewinn über Erwartungen

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat höhere Rohstoffkosten im ersten Halbjahr 2006 durch sein laufendes Effizienzprogramm ausgeglichen und seinen Reingewinn vor Restrukturierungen und Wertberichtigungen um acht Prozent auf 1,056 Milliarden Dollar gesteigert.

HB ZÜRICH. Analysten hatten 995 Millionen Dollar erwartet. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 5,201 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Syngenta bestätigte die bisherige Gewinnprognose 2006 bis 2008. Demnach solle der Gewinn je Aktie jährlich im zweistelligen Bereich steigen.

„Dank fortgesetzter Kostendisziplin ist es uns gelungen, den Einfluss höhrerer Erdölkosten auszugleichen“, wurde Syngenta-Chef Michael Pragnell in der Pressemitteilung zitiert. Die höheren Erdölkosten belasteten mit 82 Millionen Dollar. Die Einsparungen in der ersten Jahreshälfte betrugen dagegen 106 Millionen Dollar. Bis Ende 2008 sei mit maximalen Einsparungen in Höhe von 425 Millionen Dollar zu rechnen, hiess es weiter.

Die Restrukturierungskosten sollten sich zwischen 2004 und 2008 auf rund 850 Millionen Dollar belaufen, einschließlich nicht-cashwirksamer Aufwendungen von 350 Millionen Dollar.

Die wichtigste Konzernsparte Pflanzenschutz verlor wegen niedrigerer Nachfrage nach Fungiziden gegen Sojarost zwei Prozent auf 3,916 Milliarden Dollar. Im Saatgut-Bereich sanken die Umsätze um sechs Prozent auf 1,32 Milliarden Dollar.

Nach der erfolgreichen Markteinführung des Pflanzenschutzmittels Axial nannte Syngenta ein Umsatzziel von über 200 Millionen Dollar.

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