Schweizer Chemiekonzern Starker Franken bremst Clariant

Durch Wechselkurseffekte fallen die Umsatzzahlen des Chemiekonzerns Clariant schwächer aus. Selbst Zuwächse in Lateinamerika und Asien-Pazifik konnten das nicht ausgleichen.
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In Europa gehen die Verkäufe des Chemiekonzerns zurück. Quelle: Reuters
Clariant

In Europa gehen die Verkäufe des Chemiekonzerns zurück.

(Foto: Reuters)

ZürichDie Stärke der Konzernwährung Franken hat den Schweizer Chemiekonzern Clariant zum Jahresauftakt gebremst. Der Umsatz der fortgeführten Geschäfte schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 1,47 Milliarden Franken (1,4 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Unter Ausschluss von Wechselkurseffekten dagegen nahmen die Verkaufserlöse um vier Prozent zu. Absatzzuwächse in Lateinamerika und der Region Asien-Pazifik wurden durch die Schwäche von brasilianischem Real und Yen aufgezehrt. In Europa gingen die Verkaufsmengen zurück, auch China und Indien wuchsen nicht.

Unter dem Strich erzielte Clariant mit den fortgeführten Geschäften nach drei Monaten einen Gewinn von 87 Millionen Franken. Der Konzern bekräftigte seine Jahresprognose und die mittelfristigen Finanzziele.

  • rtr
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