Schwerpunkt Asien
Lanxess investiert rund eine Milliarde Euro

Nach mehreren Sparprogrammen und einer Neuorganisation will der Chemiekonzern Lanxess bis 2009 rund eine Milliarde Euro investieren. Der Schwerpunkt dieser Investitionen liege in Asien, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Leverkusen mit. Auch zur künftigen Akquisitionsstrategie äußerte sich Konzernchef Axel Heitmann.

HB FRANKFURT. Etwa 60 Prozent der geplanten Investitionen sollen auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten entfallen. Dieses Jahr würden rund 300 Mill. Euro investiert. Zur künftigen Akquisitionsstrategie erklärte Konzernchef Axel Heitmann, Lanxess wolle nicht zu überhöhten Preisen zukaufen. Lanxess sei zwar auf Übernahmen ausgerichtet, stehe aber nicht unter Zugzwang, fügte er hinzu. Heitmann hatte dem Konzern seit seinem Start mehrere Sparprogramme verordnet, um so das Rendite-Niveau der Wettbewerber zu erreichen, und hatte im vergangenen Jahr auch erstmals Zukäufe in Aussicht gestellt. Der große Wurf ist aber bislang ausgeblieben. Beim Spezialchemiekonzern Degussa, um den Heitmann heftig geworben hatte, musste sich der Konzernlenker einen Korb holen.

„Wir werden niemals eine Akquisition nur auf Grund der Größe tätigen. Wir werden erst dann aktiv, wenn die Zeit reif ist“, sagte der Manager, der am Vortag die Konzentration auf kleinere und mittelgroße Zukäufe in Aussicht stellte. Heitmann kündigte außerdem an, die Geschäfte des Konzerns nach dem Verkauf der renditeschwachen Kunststoffsparte Lustran Polymers nur noch in drei statt bislang in vier Bereiche zu gliedern. Die Neuorganisation soll ab Oktober gelten.

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