Service
EADS will zukaufen

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat im Bereich Service Wachstumspotenziale ausgemacht. Um sie zu nutzen, will die Airbus-Mutter auch zukaufen.

HB BERLIN. "Wir versuchen, sukzessive in den Servicebereich hineinzuwachsen", sagte der EADS-Finanzchef Hans Peter Ring der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" laut Vorab-Bericht. "Das müssen wir verstärkt auch auf der Militärseite machen." Um das Ziel zu erreichen, künftig ein Viertel des Umsatzes mit Servicetätigkeiten zu erwirtschaften, müsse der Konzern auch zukaufen. "Es gibt im Augenblick zwar noch keine konkreten Projekte. Aber wir werden an dem Thema dranbleiben", sagte Ring.

Er bekräftigte der Zeitung zufolge zudem die EADS-Geschäftsprognose für 2008. Die Vorhersage über einen Umsatz im Konzern von mehr als 40 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 1,8 Milliarden Euro stehe nach wie vor, sagte Ring. Die durch die hohen Treibstoff-Preise ausgelöste Krise bei den Fluggesellschaften wirke sich derzeit nicht auf EADS aus. "Ich glaube nicht, dass die Probleme des Marktes uns kurzfristig treffen werden." Die Flugzeuge, die 2008 abgenommen würden, hätten die Kunden bereits finanziert. "Aus heutiger Sicht erwarte ich nicht, dass da ein Problem auftritt", sagte Ring. EADS ist der Mutterkonzern des Flugzeugbauers Airbus.

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