SGL Carbon
BMW vertieft Kooperation mit Karbon-Produzenten

Der Autokonzern BMW und der Karbon-Spezialist SGL investieren gemeinsam in neue Produktionskapazitäten für den leichten und stabilen Werkstoff. Damit soll die Rohstoffversorgung für BMW-Fahrzeuge abgesichert werden.
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MünchenDer Autohersteller BMW und der Wiesbadener Chemiespezialist SGL Carbon weiten ihre Kohlefaser-Produktion aus. Wie das Handelsblatt (Montagausgabe) aus Konzernkreisen erfuhr, investieren beide Unternehmen zusätzlich mehr als 100 Millionen Euro, um die CFK-Produktion von jährlich 3000 auf 6000 Tonnen zu verdoppeln.

Mit dem Ausbau der Kapazitäten in den USA und Deutschland soll die hohe Nachfrage nach den Elektroautos i3 und i8 befriedigt werden, die seit November verkauft werden. Zum anderen will BMW nach Informationen des Handelsblatts Kohlefaser für das geplante neue 7er-Modell verwenden. Das Topmodell der Münchener soll einen Sicherheitskäfig aus CFK erhalten. Der für Ende 2015 erwartete 7er-BMW soll deutlich leichter als sein Vorgänger werden und deutlich weniger Kohlendioxid ausstoßen.

BMW ist weltweit der einzige Autohersteller, der Kohlefaser in der Serienproduktion einsetzt. Das Material ist deutlich leichter, aber auch bis zu achtmal teurer als Stahl. Um sich den Zugriff auf die Technologie zu sichern, haben sich die Münchner 2011 gemeinsam mit ihrer Großaktionärin Susanne Klatten 42,5 Prozent an SGL Carbon gesichert.

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