Shanghai Automotive macht VW und GM Konkurrenz
Chinesen starten 2007 mit Rover-Nachbau

Der staatliche chinesische Autohersteller Shanghai Automotive Industrie Corp. (SAIC) will bereits 2007 einen Nachbau des insolventen britischen Autobauers Rover in China unter eigenen Namen auf den Markt bringen.

hz/Reuters HB SCHANGHAI. Das geplante Fahrzeug basiere auf von Rover erworbenen Lizenzrechten für das Mittelklassemodell 75, sagte ein Mitglied der Unternehmensleitung. SAIC hatte Rechte an den Rover-Modellen 75, 25 und den Motoren für China erworben.

Mit dem Aufbau einer eigenen Marke würde die staatliche SAIC ihren bisherigen Automobilpartnern erstmals direkt Konkurrenz auf dem boomenden chinesischen Markt machen. Derzeit fertigt SAIC überwiegend Fahrzeuge in Joint-Ventures mit General Motors und Volkswagen. SAIC hatte mit Rover vor dem Zusammenbruch des britischen Traditionsunternehmens über eine Partnerschaft verhandelt und in diesem Zusammenhang Lizenzrechte erworben.

SAIC hatte bereits im vergangenen Jahr die Mehrheit an dem koreanischen Geländewagenbauer Ssangyong für rund 500 Mill. Dollar erworben. Es war die erste Auslandsübernahme eines chinesischen Autokonzerns überhaupt.

Rover hatte Mitte April Zahlungsunfähigkeit und die Entlassung von 5 000 der insgesamt 6 000 Mitarbeitern anmelden müssen.

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