Shell will in Deutschland ganz nach oben
Shell sagt Aral den Kampf an

In Europa hat der britisch-niederländische Mineralölkonzern das Ziel erreicht, die Nummer 1 auf dem Tankstellenmarkt zu sein. Das will Shell nun auch in Deutschland schaffen und hat dafür ein Bündel an Maßnahmen geschnürt.

HAMBURG. In Europa hat der Mineralölkonzern Shell das Ziel erreicht, die Nummer 1 auf dem Tankstellenmarkt zu sein. Mit 14 000 Tankstellen und einem Marktanteil beim Absatz von 12,3 % hat der niederländisch-britische Konzern die Nase vorn vor BP mit knapp 11 %, Exxon-Mobil mit knapp 10 % und Total mit 8 %. In Deutschland indes hängen die 2 146 gelb-roten Stationen nach der vom Bundeskartellamt verfügten Neuorientierung mit einem Marktanteil von 20 % hinter den 2 636 Tankstellen des Platzhirschen BP/Aral her, die 22 % Marktanteil auf sich vereinen.

Das will Leslie Van de Walle, President von Shell Europe Oil Products, ändern. „Je größer unser Unternehmen ist, desto effizienter kann es sein“, begründet der Chef des Shell-Europa Geschäfts das Ziel, die Nummer 1 auf dem deutschen Tankstellenmarkt zu werden.

Da der Bau neuer Tankstellen in Deutschland auf Grund der vorhandenen Überkapazitäten von 4 000 Stationen keinen Sinn macht, will der gebürtige Franzose dieses Ziel mit einem Bündel von Maßnahmen erreichen. Hierzu gehört neben einem Kundenbindungsprogramm und der Beschäftigung eines speziellen Service-Mitarbeiters je Tankstelle vorrangig das von Shell bereits praktizierte Angebot von Kraftstoffsorten mit besonderen Eigenschaften. Etwa jeder vierte Autofahrer in Europa sei bereit, diese Sorten, die pro Liter um 5 bis 20 Cents teurer sind als Superbenzin, zu tanken, betont Van de Walle. Seit sechs Monaten wird die Sorte V-Power mit 100 Oktan an deutschen Shell-Tankstellen angeboten. Die Sorte erreiche bereits einen Marktanteil von 7 % , obwohl sie pro Liter um 9 Cent teurer sei als Super.

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