Sieben ausländische Kreditinstitute sind involviert
Parmalat-Chef fordert von Banken eine Milliarde Euro

Der neue Chef des insolventen italienischen Milch-Riesen Parmalat, Enrico Bondi, will von den in den Skandal verwickelten Banken hohe Schadenersatz-Zahlungen fordern.

HB ROM. Auf die sieben involvierten ausländischen Banken, darunter Bank of America, Citigroup, Morgan Stanley und Deutsche Bank, könnten Forderungen in Höhe von einer Milliarde Euro zukommen, berichtete die italienische Zeitung „Il Messaggero“ am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise. Die Geldinstitute sollen maßgeblich zur Pleite des Lebensmittelriesen beigetragen haben.

Bereits im Februar hatte die Mailänder Staatsanwaltschaft offizielle Ermittlungen gegen die Banken eingeleitet. Die Vorwürfe reichen von Kursmanipulation über die Weitergabe falscher Informationen bis hin zur Beihilfe zum betrügerischen Bankrott. Bei Parmalat klafft ein Bilanzloch von über 14 Mrd. Euro. Die Staatsanwaltschaft von Parma ermittelt in dem Fall gegen fast 40 Manager und Banker.

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