Sieben Werke voll ausgelastet
Ford baut Kapazitäten in Osteuropa massiv aus

Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes kündigte am Mittwoch auf der Autoschau IAA in Frankfurt die Übernahme der rumänischen Autofabrik Craiova an. „Wir sehen aufgrund unseres Wachstums die Notwendigkeit, mit einem zusätzlichen Werk den Bedarf in Wachstumsmärkten abzudecken“, sagte Mattes.

HB FRANKFURT. Der Vertrag sollte am Nachmittag mit dem rumänischen Regierungschef Calin Popescu-Tariceanu auf der IAA unterzeichnet werden. Der rumänische Staat hatte das Werk von seinem koreanischen Eigner Daewoo Ende 2006 zurückgekauft.

In das Werk Craiova mit einer geplanten Jahreskapazität von rund 300 000 Fahrzeugen und etwa ebenso vielen Motoren will Ford 675 Millionen Euro investieren. Mattes machte keine Angaben, welche Modelle dort gebaut werden sollen.

Ferner will Ford die Kapazität des Werks im russischen St. Petersburg auf 125 000 Einheiten aufstocken. Zurzeit werden dort 72 000 Fahrzeuge im Jahr hergestellt. Neben dem Kompaktmodell Focus soll in St. Petersburg im Zuge der Erweiterung auch der Mittelklassewagen Mondeo vom Band laufen.

Die derzeit sieben europäischen Ford-Werke sind laut Mattes voll ausgelastet. „Wir haben sowohl beim Marktanteil als auch beim Volumen zugelegt“, sagte der Ford-Deutschland-Chef. In den ersten acht Monaten habe Ford in Europa rund 1,3 Millionen Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt, 60 000 Autos mehr als vor Jahresfrist.

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