Industrie
Siemens-Chef Kleinfeld will deutsche Arbeitsplätze erhalten

Der Siemens-Konzern plant offensichtlich keinen Arbeitsplatzabbau im Inland. "Wir beschäftigen in Deutschland 164 000 Mitarbeiter und diese Zahl ist im vergangenen Jahr stabil geblieben.

dpa-afx MÜNCHEN. Der Siemens-Konzern plant offensichtlich keinen Arbeitsplatzabbau im Inland. "Wir beschäftigen in Deutschland 164 000 Mitarbeiter und diese Zahl ist im vergangenen Jahr stabil geblieben. Ich kann keinen Grund erkennen, warum sich an dieser Größenordnung etwas ändern sollte", sagte Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Auch habe Siemens nicht vor, Zentralen von Geschäftsbereichen ins Ausland umzusiedeln. In den vergangenen Jahren hatte der größte deutsche Industriearbeitgeber mehrfach gedroht, Arbeitsplätze aus Kostengründen zu verlagern.

Kritisch äußerte sich Kleinfeld zum Anlageverhalten einiger Finanzinvestoren: "Wir beobachten auch die wenigen Hedgefonds, die ereignisgetrieben kurzfristige Gewinne suchen. Solche Geschäftsmodelle könnten problematisch sein." Er glaube aber nicht, dass Siemens selbst ins Visier solcher Hedgefonds gerate.

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