Siemens-Chef Löscher im Interview
„Die Kultur muss sich wandeln“

Die Bewältigung des Schmiergeldskandals wird Siemens noch über Jahre hinweg beschäftigen, erwartet der neue Vorstandschef Peter Löscher. Er will einen Kulturwandel verankern. Im Zusammenhang mit dem von ihm initiierten Konzernumbau formuliert er klare Vorgaben.

Handelsblatt: Herr Löscher, Sie und ihre Kollegen in der Konzernführung sind in der Öffentlichkeit präsent wie noch nie seit ihrem Amtsantritt im Juli. Das könnte darauf hindeuten, Siemens habe im Korruptionsskandal das Ärgste hinter sich?

Löscher: Wir kommen jeden Tag einen Schritt voran. Aber das Thema wird uns noch lange begleiten.

Wie lange?

Sehr lange. Denn was wir wirklich tun müssen, ist, einen Kulturwandel zu verankern. Und das ist ein mehrjähriges Programm, so viel ist sicher.

Anfang der Woche haben Sie erstmals mit der amerikanischen Börsenaufsicht SEC und dem US-Justizministerium wegen der Korruptionsaffäre verhandelt. Was haben Sie erreicht?

Die Gespräche sind gut verlaufen, mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Drohen wirklich Milliardenstrafen aus Amerika?

Kein Kommentar.

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