Siemens
Joe Kaeser baut 1200 Stellen in Deutschland ab

Der Siemens-Konzern plant einem Rundfunkbericht zufolge die Streichung von 1200 Stellen in Deutschland. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf das schleppende Geschäft mit Kraftwerkstechnik und im Wartungsgeschäft.
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MünchenSiemens-Chef Joe Kaeser streicht einem Medienbericht zufolge 1200 Stellen in seinem deutschen Energietechnikgeschäft. Der Konzern reagiere damit auf das schleppende Geschäft mit Kraftwerkstechnik und im Wartungsgeschäft, berichtet der "Bayerische Rundfunk" am Mittwoch unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Der Konzern räumte "personelle Anpassungen" in den Geschäftsbereichen ein, bestätigte die genannte Zahl aber nicht. Zunächst würden Verhandlungen mit den Arbeitnehmern aufgenommen. Einschnitte kämen auch auf die Mitarbeiter in der Frachtsortiersparte zu, die Siemens erfolglos verkaufen wollte, hieß es von dem Dax-Konzern.

Der Abbau in der Energietechnik ist die erste Aufsehen erregende Amtshandlung der neuen Spartenchefin Lisa Davis, die seit wenigen Monaten den Bereich Energietechnik von den USA aus leitet. Vor allem im Gaskraftwerksgeschäft lahmt das Geschäft von Siemens, da vor allem in Europa kaum neue Anlagen gebaut werden.

Im Zuge des Konzernumbaus wird von Arbeitnehmervertretern zusätzlich noch der Abbau tausender Stellen befürchtet. Siemens-Chef Kaeser strich Organisationsebenen seines Vorgängers, wo zuletzt noch knapp 12.000 Menschen arbeiteten. Seine Jahresbilanz legt Siemens Anfang November vor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Siemens: Joe Kaeser baut 1200 Stellen in Deutschland ab"

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  • So sieht heute die Arbeit der Manager aus: Arbeitsplätze vernichten, Löhne senken, Boni und Einkommen für Manager erhöhen, keine Zeiten und Kosten mehr einhalten und nur noch Pfusch abliefern nach jahrelangen Terminverzögerungen.

  • Da müssen wohl die 17 Millionen EUR wieder rein die Kaeser seinem Freund Löscher geschenkt hat, neben der Millionen-Abfindung die Löscher bekommen hat.

  • Energiewende/EEG = Mangel und Armut!
    Die Willkür einer Ethik-Kanzlerin mit dem Alleingang eines Kernkraftwerksausstieg und den Einstieg in ein perfides und asoziales EEG hat den Weg dafür geebnet.
    Heute ist es Kraftwerkstechnik die von dieser politischen Willkür (EEG/Enteignung der Kernkraft) platt gemacht wird und morgen ist es dann ein anderes Ausstiegsgesetz, dass die Kohlekraft platt macht und übermorgen ist es die politische Willkür die die Chemie und Autobranche enteignet. Die Kernkraft war bei dieser grünsozialistischen Merkel im schwarzen Gewand erst der Anfang.

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